05. Oktober 2018 / 18:11 Uhr

Doch keine Choreo-Panne beim HSV? Kuriose Erklärung für "verzweifeifelt" kursiert im Netz

Doch keine Choreo-Panne beim HSV? Kuriose Erklärung für "verzweifeifelt" kursiert im Netz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
„Verzweifeifelt“ – Die HSV-Fans haben mit ihrer Choreo im Hamburg-Derby gegen den FC St. Pauli für Spott gesorgt.
„Verzweifeifelt“ – Die HSV-Fans haben mit ihrer Choreo im Hamburg-Derby gegen den FC St. Pauli für Spott gesorgt. © imago/Hübner
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Die Choreo-Panne vor dem Derby gegen den FC St. Pauli machte den HSV zur Lachnummer in ganz Fußball-Deutschland. Nun kommt heraus: Möglicherweise war die Panne gar keine Panne! Was HSV-Trainer Achim Feifel mit der Wortschöpfung "verzweifeifelt" zu tun hat und wir plausibel die Erklärung ist.

Über diese Choreo-Panne spottet das Netz: Die Fans des Hamburger SV haben sich mit der Choreografie vor dem Derby gegen den FC St. Pauli (0:0) in der vergangenen Woche zur Lachnummer der Fußball-Nation gemacht. Auf einem Banner in der Hamburger Fankurve sollte der Spruch „Probiert es noch so verzweifelt, unsere Größe ist in Stein gemeißelt“ stehen – doch im Detail hatte sich eine Panne eingeschlichen. Statt "verzweifelt" stand auf dem HSV-Banner das Wort "verzweifeifelt" - was natürlich für gewaltige Lacher sorgte.

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Erklärung der Choreo-Panne sorgt für Diskussionen - was hat Achim Feifel damit zu tun?

Nun aber sorgt eine kuriose Erklärung für Diskussionen im Netz. Sollte es tatsächlich "verzweifeifelt" heißen, haben die Fans des HSV die Republik also komplett hinter die Fichte geführt? Auf Instagram postete der Account "hsvinside" eine mögliche Begründung der Banner-Panne. Und die geht wie folgt: Ihren Ursprung soll das Wort "verzweifelt" bei einem Social-Media-Fehler des Stadtrivalen und Derby-Gegners FC St. Pauli haben.

Vor einem Spiel der eigenen U16 gegen den HSV schrieben die "Kiezkicker" auf Twitter, dass die eigene "Elf von Trainer Achim Feifel (...) bei den @HSVYoungTalents ran" müsse. Der Haken: Feifel trainierte zwei Jahre lang eigentlich die U16 des HSV! Ein Umstand, den @HSVYoungTalents, der Account der Jugendmannschaften des Hamburger SV, sofort anmerkte: "Wir freuen uns auf das Spiel gegen euch, hoffen aber, dass Trainer Achim Feifel auf unserer Bank sitzt!" Das soll der Anlass für die riesige HSV-Derby-Choreo sein. So würde auch der Spruch „Probiert es noch so verzweifelt, unsere Größe ist in Stein gemeißelt“ Sinn ergeben - aber ist der Anlass nicht ein wenig kleinlich?

Begründung für "verzweifeifelt" stößt auf wenig Verständnis im Netz

Die mögliche Erklärung für die Panne, vom Hamburger Journalisten Niklas Heiden auf Twitter verbreitet, stößt in der Netzgemeinde auf wenig Gegenliebe. "Irgendwelche Nerd-Gags über die U17, die kein Mensch kapieren kann und die man nach 5 Tagen erklären muss sind Scheiß-Gags", schrieb der User @MarcelLindenau. Und @Poolshark1910, dem Profil nach offenkundig St. Pauli-Fan, ergänzte: "Das ist (wenn das denn stimmt) beklopptester Teenagerhumor, den niemand schnallt weil niemand ihn braucht."

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Wahrscheinlicher bleibt also, dass die HSV-Fans sich beim Erstellen der Choreo für das Derby gegen St. Pauli einfach einen ärgerlichen und peinlichen Fehler geleistet haben. Es war leider auch nicht das erste Mal: Vor vier Jahren machte sich der HSV-Block zum Gespött der Fußball-Nation, als sie bei einer Choreo das Wort "Dazke" statt "Danke" verwendeten. Möglich, dass auch "verzweifeifelt" so im kollektiven Gedächtnis bleiben wird - Jugendtrainer Achim Feifel wird die Erklärung hinter der Choreo-Panne wohl trotzdem mit Humor nehmen. Der 54-Jährige ist ein HSV-Urgestein und hat bereits so manches Derby im Frauen- und Jugendfußball ausgefochten - ganz ohne aufwendige Fan Choreografien.

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