29. Mai 2021 / 13:15 Uhr

Ex-HSV-Coach Daniel Thioune zeigt Verständnis für Trainer-Entlassung: "Business as usual"

Ex-HSV-Coach Daniel Thioune zeigt Verständnis für Trainer-Entlassung: "Business as usual"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Thioune spricht über eine Rückkehr auf die Trainerbank.
Daniel Thioune spricht über eine Rückkehr auf die Trainerbank. © IMAGO/Jan Huebner
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Daniel Thioune musste während der Saison beim Hamburger SV seinen Hut nehmen. Für die Entlassung zeigte der 46-Jährige auch Verständnis. Zudem sei er bereit für eine baldige Rückkehr auf die Trainerbank.

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Nach seinem Rauswurf beim Zweitligisten Hamburger SV ist Trainer Daniel Thioune bereit für eine neue Aufgabe. "Ich brauche keine Pause. Ich habe jede Minute auf dem Platz genossen, ob in Hamburg oder Osnabrück, und habe Energie", sagte der 46-Jährige der Hamburger Morgenpost (Samstag). Einen Zeitpunkt für eine Rückkehr auf die Trainerbank habe er noch nicht definiert, "aber sehr wohl, dass ich weiter Trainer bleiben möchte". Es gehe "um die Aufgabe, nicht um den Zeitpunkt".

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Anfang Mai hatte sich der HSV von Thioune nach zuvor nur drei Siegen in 13 Spielen getrennt. "Für mich persönlich ist das eine komplett neue Erfahrung, weil ich weder als Spieler noch als Trainer jemals freigestellt wurde", sagte er. Er habe nicht die Ergebnisse geliefert, "die man als Trainer des HSV insgesamt vielleicht erzielen muss", zeigte er aber auch Verständnis für die Entscheidung des Vereins. "Das ist dann business as usual."

Thioune: "Hätte all das nicht gebraucht"

Es werde gesagt, man sei erst ein richtiger Trainer, wenn man mal entlassen wurde. "Ganz ehrlich: Ich hätte all das nicht gebraucht, muss mich damit aber nun auseinandersetzen. Dieser Teil gehört jetzt auch zu meiner Geschichte, zu meiner Persönlichkeit", sagte Thioune.



Interimscoach und Vereinslegende Horst Hrubesch gelang es nicht mehr, in den letzten drei Saison-Partien das Ziel Aufstieg noch zu verwirklichen. Thioune war erst im vergangenen Sommer vom VfL Osnabrück nach Hamburg gekommen.

"Auch wenn der Verlauf insgesamt nicht optimal war, habe ich in Hamburg sehr viel Zuspruch erhalten und ein paar Fußspuren hinterlassen", sagte der ehemalige Profi. "Das habe ich auch mitgenommen."