25. Februar 2020 / 16:44 Uhr

HSV-Trainer Hecking erklärt Selbstkritik nach Derby-Pleite gegen FC St. Pauli: "Gemeinsam verloren"

HSV-Trainer Hecking erklärt Selbstkritik nach Derby-Pleite gegen FC St. Pauli: "Gemeinsam verloren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Trainer Dieter Hecking liefert eine Erklärung zu seiner Selbstkritik nach der Derby-Pleite gegen den FC St. Pauli.
HSV-Trainer Dieter Hecking liefert eine Erklärung zu seiner Selbstkritik nach der Derby-Pleite gegen den FC St. Pauli. © imago images/Oliver Ruhnke/Montage
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Die 0:2-Pleite im Hamburg-Derby gegen den FC St. Pauli steckt dem HSV weiter in den Knochen. Trainer Dieter Hecking ging nach dem Spiel besonders mit sich selbst hart ins Gericht. Die ungewöhnliche Selbstkritik hat der 55-Jährige nun erklärt.

HSV-Trainer Dieter Hecking hat seine ungewöhnliche Selbstkritik nach dem verlorenen Stadtduell gegen den FC St. Pauli erklärt. "Es ging nicht darum, sich schützend vor die Mannschaft zu stellen oder zu sagen, da ist jetzt der Schuldige", sagte der 55-Jährige in der Sky-Sendung "Wontorra on Tour". "Wir haben die Lösungen gesehen, wir haben sie aber anscheinend nicht gut genug an die Mannschaft weitergegeben, sonst hätte sie es besser umgesetzt", meinte er rückblickend auf das 0:2 des Hamburger SV am vergangenen Samstag gegen den Stadtrivalen in der 2. Bundesliga.

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"Wenn ein Spieler kommt und sagt, 'Trainer ich habe lange Zeit nicht gewusst, was wir spielen', ist das genau die Kritik, die ich bei mir suchen muss", sagte Hecking weiter. Dann müsse er mit der Selbstkritik erst einmal bei sich anfangen, "bevor ich mit dem Finger auf etwas anderes zeige".

Hecking: "Wir haben das gemeinsam verloren"

Deshalb habe er das bewusst so gewählt. "Wir gewinnen zusammen, wir verlieren gemeinsam. Und der Trainer ist mittendrin. Und nicht nur die Mannschaft verliert das Spiel, sondern wir haben das gemeinsam verloren." Er hätte gegen St. Pauli auch nicht seinen besten Tag gehabt. Die Selbstkritik gehöre zu einem guten Trainer dazu, sagte der erfahrene Coach.


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Hecking hatte nach der Pleite ungewohnt selbstkritische Worte angestimmt und den Misserfolg insbesondere seinen eigenen Verfehlungen zugeschrieben. "Ich habe in der Halbzeit nicht die Lösungen gefunden, damit wir den Faden nochmal aufnehmen können. Die Niederlage nehme ich auf meine Kappe und ich muss mich auch hinterfragen, was wir hätten besser machen können", so der HSV-Trainer nach dem Spiel.

Hecking zieht positives Zwischenfazit

Durch die Niederlage rutschte der Hamburger SV auf den Relegationsplatz drei. "Wir wissen, dass es kein Selbstgänger ist, diesen Aufstieg mit dem HSV zu schaffen", sagte Hecking. Trotz der Pleite gegen den Stadtrivalen zog er ein bislang positives Fazit der Saison: "Sie fühlt sich für mich absolut gut an."