07. Januar 2021 / 09:32 Uhr

Ex-Trainer Dieter Hecking: Deshalb passt Nachfolger Daniel Thioune gut zum HSV

Ex-Trainer Dieter Hecking: Deshalb passt Nachfolger Daniel Thioune gut zum HSV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Thioune ist beim HSV der Nachfolger von Dieter Hecking (l.), der inzwischen als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg fungiert.
Daniel Thioune ist beim HSV der Nachfolger von Dieter Hecking (l.), der inzwischen als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg fungiert. © imago images/pmk
Anzeige

Das Wiedersehen mit dem Hamburger SV ist für Nürnberg-Sportvorstand Dieter Hecking auch eine Begegnung mit dem eigenen Nachfolger. Seit Saisonbeginn leitet Daniel Thioune die Geschicke des HSV. Hecking glaubt, dass der Ex-Osnabrücker den Nordklub zum Erfolg führen kann.

Anzeige

Vor dem Wiedersehen mit dem Hamburger SV hat Sportvorstand Dieter Hecking vom 1. FC Nürnberg HSV-Trainer Daniel Thioune gelobt. „Ich glaube, dass er zum HSV passt. Er ist ein frisches Gesicht“, sagte Hecking der Bild über seinen Nachfolger als Coach der Hanseaten. Thioune verfolge eine klare Idee, „wie seine Mannschaft Fußball spielen soll, und er arbeitet sehr reflektiert“. Der Tabellenführer aus Hamburg ist am Samstag (13 Uhr/Sky) zum Duell in der 2. Bundesliga in Nürnberg zu Gast.

Anzeige

Der 56 Jahre alte Hecking hatte in der vergangenen Saison mit den Hamburgern als Tabellenvierter den Bundesliga-Aufstieg verpasst und anschließend den Verein nach nur einem Jahr verlassen. Er wechselte zum 1. FC Nürnberg in den Vorstand. In Tobias Schweinsteiger wird am Samstag sein ehemaliger HSV-Co-Trainer die Franken betreuen, da Chefcoach Robert Klauß gesperrt ist.

Mehr vom SPORTBUZZER

In der besonderen Konstellation sieht Hecking eher einen Vorteil für die Gäste. „Es kann Motivation für die Hamburger Spieler sein, es uns beiden zu zeigen, dass sie sich weiterentwickelt haben“, meinte er.

Den bislang wechselhaften Saisonverlauf des hansatischen Traditionsklubs wertet Hecking als typisch. „Das ist eben der HSV“, meinte er. Die Hamburger waren nach fünf Siegen zum Saisonstart in eine kleine Krise und von der Tabellenspitze gerutscht. Mittlerweile sind sie nach vier Erfolgen nacheinander wieder Erster. „Man muss Konstanz über 34 Spieltage reinbringen, dann kann man auch Ziele erreichen“, sagte Hecking weiter.