26. August 2020 / 10:05 Uhr

HSV-Profi Ewerton nach "schlimmster Zeit" seines Lebens und Tumor-OP: "Angst, mein Bein zu verlieren"

HSV-Profi Ewerton nach "schlimmster Zeit" seines Lebens und Tumor-OP: "Angst, mein Bein zu verlieren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ewerton stand dem Hamburger SV kaum zur Verfügung.
Ewerton stand dem Hamburger SV kaum zur Verfügung. © Getty Images/Montage
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Ewerton steht kurz vor seinem Comeback für den Hamburger SV. Noch vor wenigen Monaten musste sich der Brasilianer nach der Tumor-Diagnose mit einem vorzeitigen Karriere-Ende beschäftigen. Große Ängste machten sich beim 31-Jährigen breit.

HSV-Verteidiger Ewerton hat nach der Tumor-Diagnose um die Fortsetzung seiner Karriere gebangt. Bei dem 31-jährigen Brasilianer war im Juli ein Tumor im linken Oberschenkel entfernt worden. "Ich hatte Angst, sogar mein Bein zu verlieren, nie wieder Fußball spielen zu können", sagte der Abwehrspieler des Zweitligisten Hamburger SV der Sport Bild.

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Als die schlimmste Zeit seines Lebens bezeichnete er die Tage, bis der Befund vorlag, ob der Tumor gut- oder bösartig sei. "Ich betete zu Gott, bekam moralische Unterstützung von meiner Familie aus Brasilien, Freunden hier in Deutschland und von meinem Berater Jürgen Bühler", erzählte Ewerton. Schließlich stellte sich der Tumor als gutartig heraus.

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Ewerton ist in dieser Woche mit der Mannschaft im Trainingslager im österreichischen Bad Häring und hofft auf eine bessere Saison als die vergangene. "Ich will allen zeigen, warum mich der HSV vergangenes Jahr holte", sagte er. In der letzten Spielzeit war er wegen zahlreicher Verletzungen nur auf fünf Einsätze gekommen. Bei den Testspielen in Kufstein am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart und Freitag gegen Feyenoord Rotterdam soll der Brasilianer bereits Spielpraxis erhalten