15. Juli 2020 / 07:54 Uhr

Bericht: HSV führt Gehaltsobergrenze für Neuverpflichtungen ein - Reaktion nach verpasstem Aufstieg

Bericht: HSV führt Gehaltsobergrenze für Neuverpflichtungen ein - Reaktion nach verpasstem Aufstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unter Sportvorstand Jonas Boldt führt der HSV offenbar eine Gehaltsobergrenze ein.
Unter Sportvorstand Jonas Boldt führt der HSV offenbar eine Gehaltsobergrenze ein. © Valeria Witters/Witters/Pool/imago images
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Der Hamburger SV sortiert sich mehr und mehr als normaler Zweitligist ein. Einem Medienbericht zufolge wird der HSV, der zum zweiten Mal in Folge die Bundesliga-Rückkehr verpasste, aus Kostengründen eine Gehaltsobergrenze einführen.

Keine Mega-Gehälter mehr beim Hamburger SV? Wie die Sport Bild berichtet, reagiert der Zweitligist mit Sparmaßnahmen auf den erneut verpassten Bundesliga-Aufstieg. Demnach will der HSV unter Sportvorstand Jonas Boldt für alle Neuverpflichtungen eine Gehaltsobergrenze einführen. Diese soll im Normalfall bei 600.000 Euro liegen, etwaige Bonus-Zahlungen noch nicht eingerechnet.

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Mit dieser Kostenbremse reagieren die Hansestädter auf die anstehende dritte Zweitliga-Saison in Folge. Bislang hatte der HSV regelmäßig Top-Gehälter an Spieler gezahlt, die anschließend oft unter ihren Möglichkeiten blieben. Ein Beispiel dafür: Bobby Wood. Der 27 Jahre alte Angreifer erhält ein Jahres-Salär von 2,1 Millionen Euro - und das in der 2. Liga! Bei einem Bundesliga-Aufstieg wäre dieses gar auf 3,5 Millionen Euro angewachsen.

Leistungsträger Hunt verdient über eine Million Euro

Auch die Leistungsträger wie Aaron Hunt liegen deutlich über der kolportierten Obergrenze. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler soll in Hamburg mehr als eine Million Euro Fixgehalt erhalten, hinzu kommen Prämien. Weil der aktuelle Kader schon derart hohe Kosten verursacht, haben Sportchef Boldt und Co. kaum Spielraum bei Neuverpflichtungen. Das soll sich künftig ändern.

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Dem Bericht der Sport Bild zufolge soll eine Gehaltsobergrenze beim HSV kein gänzlich neuer Gedanke sein. Im vergangenen Sommer, damals noch unter Boldt-Vorgänger Ralf Becker, soll diese Kostenbremse schon einmal Thema gewesen sein. Damals lag die Deckelung aber wohl noch bei einer Million Euro. Seinerzeit hatte man in Hamburg auch noch das Ziel, spätestens nach zwei Jahren Zweitklassigkeit wieder ins Fußball-Oberhaus zurückzukehren.