20. Juli 2020 / 10:07 Uhr

HSV-Kapitän Aaron Hunt betont trotz Sparkurs: "Man muss sich nicht von Ambitionen verabschieden"

HSV-Kapitän Aaron Hunt betont trotz Sparkurs: "Man muss sich nicht von Ambitionen verabschieden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aaron Hunt blickt trotz des verpassten Bundesliga-Aufstiegs mit dem HSV positiv in die Zukunft.
Aaron Hunt blickt trotz des verpassten Bundesliga-Aufstiegs mit dem HSV positiv in die Zukunft. © imago images/Philipp Szyza
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Der Hamburger SV muss nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga mit Blick auf die Finanzen Abstriche machen. Aus Sicht von Routinier Aaron Hunt bedeutet diese Neuausrichtung jedoch nicht, dass "man sich von seinen Ambitionen verabschieden" müsse.

Kapitän Aaron Hunt will den Aufstieg des Zweitligisten Hamburger SV wegen der eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten des Klubs nicht frühzeitig abschreiben. „Wenn man einen Sparkurs einschlägt, heißt es ja nicht automatisch, dass man sich von seinen Ambitionen verabschieden muss“, sagte der 33-Jährige in einem Interview mit der Bild. Noch stehe das neue Team nicht. „Deshalb ist aktuell eine Prognose verfrüht.“

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Durch die zum zweiten Mal verpasste Rückkehr in die Bundesliga, die Folgen der Corona-Pandemie sowie den Verlust von Sponsorengeldern und Zuwendungen von Klaus-Michael Kühne ist der HSV in der kommenden Saison zum Sparen gezwungen. Der Zweitliga-Etat soll geschätzt von 30 Millionen auf 23 Millionen Euro gesenkt werden.

Hunt hadert noch immer mit verpasstem HSV-Aufstieg

Mittelfeldspieler Hunt gestand ein, dass er den Nichtaufstieg in der abgelaufenen Saison noch nicht verarbeitet hat. „Es schmerzt noch immer, dass wir nicht den einen Punkt noch geholt haben, um wenigstens noch die Relegationsspiele gegen Werder zu erreichen“, meinte er. Die Hamburger hatten am letzten Spieltag durch ein 1:5 gegen den SV Sandhausen den dritten Tabellenplatz verpasst. Ligakonkurrent 1. FC Heidenheim scheiterte später in der Relegation an Hunts Ex-Klub Werder Bremen.

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Spekulationen, der neue HSV-Trainer Daniel Thioune könnte ihm das Amt des Kapitäns abnehmen, nimmt er gelassen. „Meine sportliche Leistung ist nicht abhängig von der Binde“, sagte er. Es sei „vollkommen okay“, wenn die Verantwortlichen glauben, dass das Team so erfolgreicher wäre. Er war in den vergangenen beiden Spielzeiten von seinen Teamkollegen zum Mannschaftsführer bestimmt worden.

Hunt selbst fühlt sich noch „sehr gut“ für eine weitere Saison als Profi. Er habe „genügend Sprit im Tank“, versicherte er. „Ich möchte mit dem HSV eine gute Saison absolvieren, möchte eine wichtige Rolle im Team spielen, bin noch immer sehr ehrgeizig.“