26. September 2019 / 11:24 Uhr

HSV-Entdeckung Adrian Fein kann sich Verbleib trotz Leih-Ende vorstellen: "Momentan spricht nichts dagegen"

HSV-Entdeckung Adrian Fein kann sich Verbleib trotz Leih-Ende vorstellen: "Momentan spricht nichts dagegen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Profi Adrian Fein könnte dem HSV auch nach dieser Saison erhalten bleiben
HSV-Profi Adrian Fein könnte dem HSV auch nach dieser Saison erhalten bleiben © imago images/Philipp Szyza
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Der erst 20-Jährige Adrian Fein ist beim Hamburger SV in dieser Saison zum Mittelfeld-Regisseur aufgestiegen. Und vor dem Spiel bei seinem Ex-Klub Jahn Regensburg deutet er an, dass er auch nach Ende der Leihe beim HSV bleiben könnte.

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Beim Hamburger SV ist Adrian Fein vielleicht die Entdeckung der noch jungen Zweitliga-Saison. Der 20-Jährige ist im defensiven Mittelfeld unumstrittener Stammspieler und Leistungsträger, hat seinen Marktwert gar vervierfacht. Und dennoch gibt es für den HSV ein Problem: Fein ist vom FC Bayern München nur ausgeliehen, die Hanseaten besitzen keine Kaufoption. Im Normalfall müsste er die Rothosen kommenden Sommer verlassen. Trotzdem kann sich Fein offenbar gut vorstellen, auch nach dieser Saison in Hamburg zu bleiben: "Momentan spricht nichts dagegen", sagte er im Interview mit der Hamburger Morgenpost.

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Sogar Feins Vater rät zu einem weiteren Jahr HSV

Sogar sein Vater hatte Fein jüngst zu einem Verbleib in der Hansestadt geraten. Der frischgebackene U21-Nationalspieler weiß allerdings auch um seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister: "Ich habe diese Entscheidung ja nicht alleine zu treffen. Ich stehe beim FC Bayern unter Vertrag." Der Hamburger Mittelfeld-Regisseur wolle zunächst abwarten, wie die kommenden Monate verlaufen und dann eine Entscheidung treffen. Einfluss darauf dürfte dann haben, ob der angepeilte Aufstieg gelingt. Ein weiteres Jahr bei den Rothosen, dann aber in der Bundesliga, könnte für Fein durchaus sinnvoll erscheinen.

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Fein glaubt an HSV-Erfolg gegen Ex-Arbeitgeber Jahn Regensburg

Zunächst einmal soll am Samstag Feins Ex-Klub Jahn Regensburg besiegt werden - endlich. Denn die Regensburger waren in den beiden Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison so etwas wie ein Hamburger Angstgegner: Beide Partien gegen den Jahn gingen verloren, knapp mit 1:2 in Regensburg und haushoch 0:5 im Volksparkstadion. "Das war mein erstes Spiel überhaupt für den Jahn", erinnert sich Fein, der in der vergangenen Saison nach Regensburg ausgeliehen gewesen war. So ein Match erlebe man nicht häufig, aber es passiere schon mal im Fußball. "Beim Jahn war jeder Schuss ein Treffer, für den HSV hat Aaron Hunt noch einen Elfmeter verschossen, da lief alles in nur eine Richtung", fasst er das damalige Geschehen zusammen.

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Auch in dieser Saison werde es nicht leicht, auch wenn die Regensburger einige Leistungsträger abgeben mussten. "Sie sind sehr diszipliniert, jeder macht mit, es gibt keinen, der sich da rausnimmt. Daran hat sich trotz vieler Wechsel im Sommer nichts geändert." Dennoch glaubt der gebürtige Münchener an einen Sieg seines neuen Arbeitgebers gegen den alten: "Wenn wir unser Spiel durchziehen, haben wir sehr gute Chancen, die drei Punkte einzufahren."