16. September 2020 / 12:49 Uhr

Geldregen für den HSV? Stadt Hamburg will das Stadiongrundstück kaufen - "Kein Rettungsschirm"

Geldregen für den HSV? Stadt Hamburg will das Stadiongrundstück kaufen - "Kein Rettungsschirm"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Freie und Hansestadt Hamburg will dem Zweitligisten Hamburger SV das zum Volksparkstadion gehörige Grundstück abkaufen.
Die Freie und Hansestadt Hamburg will dem Zweitligisten Hamburger SV das zum Volksparkstadion gehörige Grundstück abkaufen. © Witters/Witters/Pool/Imago Images
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Die Stadt Hamburg möchte dem Hamburger SV das Stadiongrundstück im Volkspark abkaufen. Wenn die Bürgerschaft zustimmt, könnte der Zweitligisten noch in diesem Jahr einen hohen Millionenbetrag einstreichen. Um einen "HSV-Rettungsschirm" soll es sich laut Finanzvorstand Frank Wettstein aber nicht handeln.

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Die Stadt Hamburg will dem Hamburger SV das Stadiongrundstück im Volkspark zum Verkehrswert von 23,5 Millionen Euro abkaufen. Gemeinsam mit Finanzsenator Andreas Dressel und Sportsenator Andy Grote (beide SPD) gab Frank Wettstein, Finanzvorstand der HSV Fußball AG, am Mittwoch den Abschluss einer Absichtserklärung bekannt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft soll das Geld noch in diesem Jahr fließen.

Finanzvorstand Wettstein: "Kein HSV-Rettungsschirm"

Der HSV zahlt zunächst bis 2087 einen jährlichen Erbbauzins in Höhe von 1,8 Prozent. „Das ist kein HSV-Rettungsschirm“, sagte Wettstein, der zudem betonte: „Der HSV wäre in der laufenden Serie nicht gefährdet.“ Das Stadiongebäude verbleibt im Besitz des Zweitligisten, der jüngst bereits einen neuen Hauptsponsor präsentiert hatte.

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Das Stadion im Volkspark ist Spielstätte der Europameisterschaft 2024 und muss deshalb umfangreich saniert werden. In der Absichtserklärung ist festgelegt, dass der HSV nach dem Erhalt des Geldes für das 75.961 Quadratmeter große Grundstück keine weiteren Forderungen an die Stadt stellen wird.