13. Dezember 2019 / 19:28 Uhr

HSV-Trainer Dieter Hecking bleibt trotz zwei Niederlagen in Folge gelassen: "Bin zu lange dabei..."

HSV-Trainer Dieter Hecking bleibt trotz zwei Niederlagen in Folge gelassen: "Bin zu lange dabei..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Ruhe selbst: Dieter Hecking, Trainer des Hamburger SV.
Die Ruhe selbst: Dieter Hecking, Trainer des Hamburger SV. © imago images/Michael Schwarz
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Der Hamburger SV kassierte in der 2. Bundesliga zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Auswärts wartet der HSV gar schon seit August auf einen Sieg. Trainer Dieter Hecking lässt vor dem Auftritt beim SV Sandhausen dennoch keinerlei Unruhe aufkommen.

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Trainer Dieter Hecking vom Zweitligisten Hamburger SV verspürt auch nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen beim VfL Osnabrück (1:2) und gegen den 1. FC Heidenheim (0:1) keinen zusätzlichen Druck. „Der ist immer da. Ich bin aber zu lange dabei, als dass mich zwei Niederlagen nervös machen würden. Die Ausgangsposition hätte deutlich besser sein können, klar. Aber sie ist nach wie vor gut“, sagte der 55 Jahre alte Coach vor dem Gastspiel des Tabellenzweiten HSV beim SV Sandhausen.

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Ob er am Sonntag (13.30 Uhr) Veränderungen in der Startelf vornehmen wird, verriet Hecking nicht. Spekuliert wird, dass der im Sommer verpflichtete Brasilianer Ewerton sein Startelf-Debüt geben könnte. „Ich bin froh, dass er nach langer Verletzungspause drei, vier Wochen fast jede Trainingseinheit mitgemacht hat. Ob das dazu führt, dass er am Sonntag spielt, lasse ich komplett offen“, betonte Hecking. Im Angriff steht ihm Lukas Hinterseer wieder zur Verfügung. „Es ist auf jeden Fall so, dass er keine Beschwerden mehr hat“, meinte der Coach.

HSV hat auswärts seit Sieg in Karlsruhe eine Durststrecke

Sportvorstand Jonas Boldt, der 14 Jahre in der Nähe von Sandhausen gelebt hat, hofft nach lediglich vier Punkten aus den jüngsten sechs Gastspielen auf ein Ende der Auswärtsmisere. Der letzte Hamburger Dreier in der Fremde am 25. August (4:2 beim Karlsruher SC) liegt inzwischen schon dreieinhalb Monate zurück. „Wir müssen schauen, dass wir unsere Stärken auf den Platz bringen“, forderte der 37-Jährige.

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Allerdings: Während der HSV zuletzt schwächelte, ist Sandhausen seit sechs Spielen unbesiegt. Im heimischen Hardtwald-Stadion ist der Klub gar seit sieben Spielen unbezwungen. Hält diese Serie, würde der SVS seinen Vereinsrekord von 2013/14 einstellen. Der langjährige HSV-Profi und aktuelle SVS-Kapitän Dennis Diekmeier hätte nichts dagegen: „Ich habe gehört, dass der HSV aus den letzten zwei Spielen vor der Winterpause sechs Punkte holen will. Aber eines ist klar: Wir wollen das Spiel zuhause auch gewinnen.“