14. April 2019 / 20:36 Uhr

HSV Hannover feiert den Klassenerhalt, Burgwedel muss weiter zittern

HSV Hannover feiert den Klassenerhalt, Burgwedel muss weiter zittern

Uwe Serreck
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Viel Kreisverkehr beim HSV Hannover: Sebastian Czok (Zweiter von rechts) sichert mit seinen Mitspielern gegen Flensborg den Klassenerhalt.
Viel Kreisverkehr beim HSV Hannover: Sebastian Czok (Zweiter von rechts) sichert mit seinen Mitspielern gegen Flensborg den Klassenerhalt. © Florian Petrow
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Für die Drittliga-Handballer des HSV ist nun endlich alles klar. Sie sind in Sicherheit und haben bis Ostern frei. In Burgwedel sieht es ganz anders aus - und die Trainer der TSV Burgdorf II und des MTV Großenheidorn sind  angefressen. 

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Schon Minuten vor dem Ende der Drittligapartie des HSV Hannover gegen den DHK Flensborg standen die Anderter Fans und feierten ihr Team. Johannes Kellner traf zum 38:25 (16:10)-Endstand, wenig später löste sich die Anspannung bei der Mannschaft, die sich mit dem ungefährdeten Sieg die beiden fehlenden Punkte zum Klassenerhalt holte.

Beide Siebenmeter verworfen

In der zweiten Hälfte machte der HSV viel Tempo und spielte Zauberhandball. Das Spiel hatte hohen Unterhaltungswert für die 400 Zuschauer. Beim 33:22 (54.) verfehlten zwei Würfe das verwaiste DHK-Tor, erst als Flensborgs Keeper zurück war, erzielte Tobias Mertens den 34. Treffer. Vergessen war der Holperstart, als Flensborg zum 6:6 (16.) ausglich. „Da hat man gesehen, dass wir 60 Minuten Vollgas geben müssen“, sagte Co-Trainer Michael Spichala. Zur Belohnung ist bis Ostern frei.

Wieder mächtig zittern muss Hannover Burgwedel nach dem 19:24 (9:14) gegen Potsdam. Nur bis zum 8:8 (16.) hielt der HHB das Spiel offen. „Im Angriff war das kollektives Versagen“, sagte der sportliche Leiter Friedrich Kastening. Bezeichnend: Auch beide Siebenmeter wurden verworfen. Als Artjom Antonevitch beim 18:21 (55.) von der Linie scheiterte, war die Entscheidung gefallen.

13.4.2019 , Handball , HSV Hannover  , Regionalliga , Saison 2018-19, FOTO: Florian Petrow :
HSV Hannover - Flensborg:
Sebastian Czok Zur Galerie
13.4.2019 , Handball , HSV Hannover , Regionalliga , Saison 2018-19, FOTO: Florian Petrow : HSV Hannover - Flensborg: Sebastian Czok ©
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Vierte Pleite am Stück für die Burgdorfer

Die vierte Niederlage in Folge kassierte die TSV Burgdorf II mit 27:34 (14:21) in Rostock. „Die erste Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Da waren wir zu passiv in der Deckung“, sagte Trainer Heidmar Felixson, der seine Torhüter in die Kritik einbezog: „Mit zwei gehaltenen Bällen ist es schwer, ein Spiel zu gewinnen.“

Zur Pause hatte Marc Siegesmund, Trainer des MTV Großenheidorn noch Hoffnung. Aber es setzte ein 26:35 (12:14) in der Staffel West beim TuS Volmetal. In der zweiten Hälfte folgte eine Flut von 21 Gegentoren. „Da fehlt mir bei meinen Jungs die Leidenschaft“, sagte Siegesmund.

Einen lockeren 36:21 (18:11)-Sieg feierten die Frauen des TV Hannover-Baden­stedt in Schwerin. Trainer Christian Hungerecker war bester Laune und sprach von einem „entspannten Ausflug an die Mecklenburger Seenplatte“. Die Jungen Wilden brauchten bis 9:8 (18.), um auf Temperatur zu kommen. Jede Spielerin trug sich in die Torschützenliste ein.

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