12. Oktober 2020 / 07:53 Uhr

Trotz schwachem Start: HSV Hannover gewinnt Krimi gegen Hamm mit 32:29

Trotz schwachem Start: HSV Hannover gewinnt Krimi gegen Hamm mit 32:29

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Tobias Mertens (links) und sein Trainer Robin John freuen sich über den Sieg.
Tobias Mertens (links) und sein Trainer Robin John freuen sich über den Sieg. © Debbie Jayne Kinsey
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Viel lief beim HSV Hannover in der Anfangsphase gegen den ASV Hamm-Westfalen II nicht zusammen, das Team von Robin John wirkte verunsichert und geriet mit 3:10 ins Hintertreffen. Doch nicht zuletzt dank der Fans kamen die Gastgeber zurück und gewannen den Krimi in der 3. Liga noch mit 32:29.

Bereits Samstagmorgen meldete der HSV Hannover: ausverkauft. 108 Fans durften beim Heimspielstart in der 3. Liga Nord-West gegen den ASV Hamm-Westfalen II dabei sein und sahen beim 34:31 (13:17) einen Handballkrimi, den Philip Müller mit dem Tor zum 32:29 (57.) entschied. Als der Aufsteiger nach Wiederanpfiff zwei krasse Fehler des HSV in 21 Sekunden zum 19:13 (32.) nutzte, drohte wie in Minden eine Klatsche.

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Dank ihrer tollen Fans drehte die Mannschaft das Spiel. Müller erzielte beim 20:19 (39.) die erste Führung. „Der Angriff in der zweiten Hälfte war top“, schwärmte Trainer Robin John. Zu reden bleibt über Durchgang eins, als Hamm 10:3 (15.) führte. Vieles erinnerte an die 21:35-Klatsche in Minden. „Die Abwehr hat nicht funktioniert, und die Jungs waren verunsichert“, erklärte John.

Bilder vom Handball-Spiel der 3. Liga Nord-West zwischen dem HSV Hannover und dem ASV Hamm-Westfalen II

Trainer Robin John gibt Anweisungen. Zur Galerie
Trainer Robin John gibt Anweisungen. ©

Dank einer starken Abwehr siegte der TuS Vinnhorst 26:22 (10:12) beim TuS Volmetal. „Die Abwehr muss immer die Basis sein. Aber in der zweiten Hälfte war das richtig stark“, sagte Trainer Davor Dominikovic. Der Mittelblock ließ kaum Lücken und dahinter stand ein starker Mustafa Wendland im Tor.

Dominikovic lobt Mannschaftsleistung

Trotz der Rückkehr von Spielmacher Florian Freitag hatte Vinnhorst im Angriff jedoch Mühe und blieb nach dem 8:8 (18.) durch Milan Mazic zehn Minuten ohne Treffer. „Da haben die Fans ordentlich Druck gemacht“, sagte Dominikovic. Der TuS blieb ruhig und übernahm mit dem 16:15 (39.) von Fin Backs (fünf Tore) die Kontrolle. „Eine tolle Mannschaftsleistung“, freute sich der Coach.

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Die zweite Pleite kassierte Handball Hannover-Burgwedel mit 20:31 (9:14) gegen den TuS Spenge. „Wir haben in der Höhe verdient verloren“, sagte Spielertrainer Marius Kastening. Weil der HHB lange gut verteidigte, blieb Burgwedel durch den Treffer von Kastening zum 12:15 (35.) auf Schlagdistanz. Ein 0:6-Lauf entschied dann das Spiel.

Die TSV Burgdorf II zahlte in der Staffel Nord-Ost auch beim 25:27 (15:11) gegen die HG Barmbek Lehrgeld. „Noch bitterer als in Leipzig. Wir haben das Spiel 55 Minuten kontrolliert“, ärgerte sich Trainer Heidmar Felixson. Nach dem 22:19 (50.) von Matteo Ehlers (fünf Tore) begann das Spiel zu kippen. „Wir treffen individuelle Entscheidungen, die nicht mannschaftsdienlich sind. Das müssen wir abstellen“, monierte Felixson.

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