13. Mai 2019 / 16:33 Uhr

Investor attackiert HSV-Bosse: Kühne wollte Hannes Wolf im Februar feuern lassen

Investor attackiert HSV-Bosse: Kühne wollte Hannes Wolf im Februar feuern lassen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne wollte bei den Klubchefs eine vorzeitige Entlassung von Trainer Hannes Wolf erwirken.
HSV-Investor Klaus-Michael Kühne wollte bei den Klubchefs eine vorzeitige Entlassung von Trainer Hannes Wolf erwirken. © imago images / Jan Huebner / dpa
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Der Hamburger SV steht nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga vor den Scherben einer ganzen Saison. Nun meldet sich der exzentrische Investor Klaus-Michael Kühne zu Wort - mit klaren Aussagen in Richtung Trainer Hannes Wolf.

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Nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga liegen die Nerven beim Hamburger SV blank. Während der Vorstand eine eingehende Analyse der enttäuschenden Saison ankündigte, hat sich neben den tief enttäuschten Klublegenden Felix Magath und Uwe Seeler auch HSV-Investor Klaus-Michael Kühne zu Wort gemeldet. Der 81-Jährige, mit dem sich die Klubchefs um den Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann erst kürzlich auf eine weitere Zusammenarbeit einigten, forciert mit seinen jüngsten Äußerungen eine weitere Zuspitzung der Lage an der Elbe.

Einen Tag nach der Niederlage in Paderborn, die den Verbleib des HSV in der 2. Bundesliga besiegelte, betonte Kühne, das Debakel vorhergesehen zu haben. „Ich habe Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fussball AG sowie den Präsidenten des Hamburger Sportverein e.V. am 26. Februar dieses Jahres schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln, weil sich mit dem in Regensburg verlorenen Spiel der Niedergang für mich abzeichnete", teilte der Milliardär mit. Die Niederlage sei "durch falsche Entscheidungen des Trainers gekennzeichnet" gewesen.

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HSV-Bosse Hoffmann und Becker bekannten sich mehrfach zu Hannes Wolf

Im Anschluss habe er die "Erfordernis eines Trainerwechsels (...) mehrfach thematisiert", betonte Kühne. Die Bosse Bernd Hoffmann und Ralf Becker reagierten nicht, sprachen Wolf stattdessen wiederholt das Vertrauen aus. Die Rückrunde des HSV war allerdings alarmierend schlecht, nur zwei Teams waren in der zweiten Saisonhälfte ligaweit schlechter. Viele Fans wünschten sich einen Trainerwechsel, doch Wolf, der erst im Oktober als Nachfolger von Christian Titz installiert worden war, blieb.

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Kühne hofft, dass "nach mutigen Personalentscheidungen eine gänzlich neue Mannschaft aufgebaut wird", um den HSV für die kommende Saison fit zu machen. Mit dem Kieler David Kinsombi, dem Bochumer Jan Gyamerah und Jeremy Dudziak vom Lokalrivalen FC St. Pauli stehen drei Neuzugänge schon fest, der bislang ausgeliehene Berkay Özcan wird zudem fest vom VfB Stuttgart verpflichtet.

Als Abgänge stehen Jann-Fiete Arp (zum FC Bayern), Pierre-Michel Lasogga und Lewis Holtby (beide Ziel unbekannt) fest, die bislang ausgeliehenen Orel Mangala (VfB Stuttgart), Leo Lacroix (Saint-Etienne) und Hee-chan Hwang (Salzburg) haben ebenfalls keine Zukunft in Hamburg.

Hier abstimmen: Gelingt dem HSV die Rückkehr in die Bundesliga?

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