12. Juli 2019 / 07:31 Uhr

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne kritisiert Kader: "Kunterbunt zusammengewürfelt"

HSV-Investor Klaus-Michael Kühne kritisiert Kader: "Kunterbunt zusammengewürfelt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spieler des Hamburger SV bereiten sich in Österreich auf die neue Saison vor. Investor Klaus-Michael Kühne (rechts) kritisiert den Kader.
Die Spieler des Hamburger SV bereiten sich in Österreich auf die neue Saison vor. Investor Klaus-Michael Kühne (rechts) kritisiert den Kader. © imago images / Oliver Ruhnke
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Die Vorbereitung auf die neue Saison hat gerade erst begonnen, da fühlt sich der Investor des Hamburger SV schon zur ersten Kritik angehalten. Klaus-Michael Kühne bemängelt die Kaderplanung - und will "vorerst" kein Geld mehr zur Verfügung stellen.

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Lange hielt sich Klaus-Michael Kühne mit Äußerungen zum Hamburger SV zurück. Der Investor des Fußball-Zweitligisten schien selbst im Sommerpausen-Modus zu sein. Doch nun, wenige Tage nach dem Vorbereitungsbeginn des HSV, setzt der 82 Jahre alte Unternehmer zur ersten Kritik an. Gegenüber der Zeit hat er die Zusammenstellung der Mannschaft bemängelt.

"Noch scheint mir die Mannschaft 'kunterbunt zusammengewürfelt' zu sein", meinte Kühne in einer schriftlichen Stellungnahme. Die Hoffnung auf eine gute Saison hat er aber noch nicht aufgegeben. Er hoffe, "es wird Sportvorstand und Trainer gelingen, daraus ein starkes Team zu formen. Das wünsche ich mir wenigstens sehr".

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HSV: Transfers für zehn Millionen Euro

Bislang hat der HSV neun Neuzugänge für die kommende Saison und das Ziel Bundesliga-Rückkehr verpflichtet. Jeremy Dudziak (FC St. Pauli), Sonny Kittel (FC Ingolstadt) sowie Lucas Hinterseer und Jan Gyamerah (beide VfL Bochum) kamen allesamt ablösefrei von Liga-Konkurrenten.

Für den zuvor ausgeliehenen Berkay Özcan (VfB Stuttgart), Torwart Daniel Heuer Fernandes (SV Darmstadt), Tim Lebold, Ewerton (beide 1. FC Nürnberg) und Daniel Kinsombi (Holstein Kiel) investierten die Hansestädter insgesamt rund zehn Millionen Euro. Letzterer soll einen maßgeblichen Anteil an seiner Ablöse von drei Millionen Euro selbst gezahlt haben.

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Jeremy Dudziak und David Kinsombi (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem Hamburger SV an, den Fiete Arp und Lewis Holtby verlassen werden. ©
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Kühne dreht Geldhahn "bis auf Weiteres" zu

Weitere Verpflichtungen sollen noch getätigt werden, um das Team von Neu-Trainer Dieter Hecking sowohl qualitativ als auch in der Breite zu verstärken. Frisches Geld wird Investor Kühne dafür allerdings nicht zur Verfügung stellen, erklärte er in der Zeit: "Ein weiteres finanzielles Engagement habe ich bis auf Weiteres nicht vorgesehen." Wenn der HSV noch neue Spieler verpflichten will, muss er die Investitionen komplett selbst stemmen.

Immerhin konnten die Hamburger zuletzt noch zwölf Millionen Euro durch den Wechsel von Douglas Santos zu Zenit St. Petersburg erlösen. Weitere Einnahmen kassierte der Zweitligist noch aus dem fixen Wechsel von Filip Kostic zu Eintracht Frankfurt (zuvor ausgeliehen, sechs Millionen Euro) sowie dem Abgang von Fiete Arp zum FC Bayern (drei Millionen Euro).

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