12. Februar 2019 / 23:55 Uhr

HSV: Millionen-Deal mit Investor Kühne geplant - Stadionname gesichert?

HSV: Millionen-Deal mit Investor Kühne geplant - Stadionname gesichert?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist der größte finanzielle Unterstützer des Hamburger SV.
Unternehmer Klaus-Michael Kühne ist der größte finanzielle Unterstützer des Hamburger SV. © imago/Lars Berg
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Es geht um 60 Millionen Euro: Der Hamburger SV steht angeblich kurz vor einem Mega-Deal mit seinem Investor Klaus-Michael Kühne. Der Vertrag soll bald unterschrieben werden. Ein Teil der Vereinbarung ist der Recht am Stadionnamen.

Finanzieller Segen für den Hamburger SV? Der Fußball-Zweitligist strickt mit seinem Investor Klaus-Michael Kühne an einem großen Deal. Dabei sind für den HSV laut einem Bericht der Bild wohl 60 Millionen Euro drin. Doch worum geht es dabei genau?

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Ein wichtiger Bestandteil der angestrebten Vereinbarung ist offenbar das Namensrecht am Volksparkstadion. Zwar trägt die Arena des HSV nicht den Namen eines Sponsors - das Recht ist allerdings an Kühne verkauft worden, der es jedoch nicht für kommerzielle Zwecke nutzt. Würde der Investor der Hansestädter dem Deal zustimmen, wäre das auch in Zukunft so. Im Sommer würde das Sponsoring des Stadions auslaufen, in der neuen Vereinbarung ist eine Verlängerung um zwei weitere Jahre bis Sommer 2021 festgeschrieben. Dann würde der von den Fans bevorzugte Name auch weiterhin bestehen.

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Acht Millionen durch Vertrag für Stadionnamen?

Bisher bringt dieser Deal den Hamburgern etwa vier Millionen Euro pro Jahr. Der Großteil der jetzt diskutierten Summe würde laut Bild aber durch eine andere Thematik zusammenkommen: den Verzicht Kühnes von Rückzahlungsoptionen, die sich der Unternehmer sicherte, als er zuletzt mehrere Millionen Euro in neues Spielerpersonal investiert hatte. Bei sportlichem Erfolg müsste der HSV nach jetzigem Stand einen Teil des Geldes zurückzahlen - im Extremfall bis zu 50 Millionen Euro. Sollte die neue Vereinbarung greifen, wäre dieser Passus nicht mehr gültig, der Klub würde erheblich sparen. Weitere Vereinsanteile soll Kühne, der rund 20,6 Prozent am HSV besitzt, demnach nicht erhalten. Der Klub könnte sich nach Bild-Angaben durch die Zahlung eines "mittleren einstelligen Millionen-Betrages" aus der Vereinbarung lösen.

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Entscheidung spätestens am 15. März

Eine Entscheidung über den Mega-Deal - und die möglicherweise finale Unterschrift - fällt dem Medienbericht zufolge bis spätestens 15. März. Dann nämlich muss der Zweitligist seine Unterlagen für die Lizenzierung bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einreichen. Die Vereinbarung mit Kühne dürfte in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen.

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