27. November 2019 / 19:02 Uhr

Bericht: HSV-Profi Kyriakos Papadopoulos will Wechsel zum 1. FC Köln – kein Kontakt zu Hecking

Bericht: HSV-Profi Kyriakos Papadopoulos will Wechsel zum 1. FC Köln – kein Kontakt zu Hecking

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kyriakos Papadopoulos will den HSV im Winter verlassen. Laut Sport Bild will der Grieche zum 1. FC Köln wechseln.
Kyriakos Papadopoulos will den HSV im Winter verlassen. Laut "Sport Bild" will der Grieche zum 1. FC Köln wechseln. © Getty
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Kyriakos Papadopoulos trainiert beim HSV nur noch in der 2. Mannschaft, in die er von Trainer Dieter Hecking versetzt wurde. - und hofft auf eine Rückkehr in die Bundesliga. Der 1. FC Köln und Ex-Papadopoulos-Trainer Markus Gisdol gelten als Favoriten auf einen Transfer.

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Vor zwei Jahren noch zahlte der Hamburger SV über sechs Millionen Euro Ablöse für die Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos. Der griechische Innenverteidiger wurde unter Trainer Markus Gisdol binnen kurzer Zeit zum Publikumsliebling und half mit, den HSV zunächst vor dem Abstieg zu retten. In der Zwischenzeit hat sich die Lage des 27-Jährigen dramatisch verändert. Gisdol ist längst nicht mehr Trainer in Hamburg und unter dessen Nachfolgern verlor Papadopoulos an Standing, wurde im Oktober sogar degradiert - weshalb er den Klub jetzt verlassen will.

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Unter dem neuen HSV-Trainer Dieter Hecking hat Papadopoulos lediglich zwei Spiele absolviert - das letzte am 1. September. Seit Oktober stand er gar nicht mehr im Kader, Hecking versetzte ihn in die U23. Training mit Regionalliga-Kollegen statt Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga. Papadopoulos nahm das klaglos hin, auch wenn er in der zweiten Mannschaft gar nicht spielen darf. Nun hofft er auf einen Transfer - am besten zurück in die Bundesliga. Laut Sport Bild könnte Markus Gisdol wie schon im Januar 2017 erneut zum Retter in der Not werden.

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Papadopoulos über Köln-Trainer Gisdol: "Aus taktischer Sicht sehr gut"

Der 50-Jährige ist inzwischen Cheftrainer vom 1. FC Köln - als Nachfolger des geschassten Achim Beierlorzer. Papadopoulos hatte Gisdol einmal als seinen besten Coach beim HSV bezeichnet. "Er war aus taktischer Sicht sehr gut und konnte mit den verschiedenen Charakteren gut umgehen", erklärte der Abwehrspieler, der nun laut des Magazins hofft, nach Köln wechseln zu können. Der Tabellenvorletzte zählt zu den Schießbuden der Liga, hat schon 27 Gegentreffer kassiert - ligaweit die drittmeisten.

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Sein Verhältnis zu Hecking ist demnach nicht vorhanden - der Coach hat keinen Kontakt zu seinem (Ex-)Spieler. Papadopoulos hofft noch, dass er vor seinem wohl beschlossenen Abschied in der Winterpause nochmal im Hamburger Volksparkstadion auflaufen darf. Dass die Hamburger den Klassenerhalt schaffen, davon ist der einstige Abwehrchef überzeugt: "Ich denke, dass die Mannschaft gut genug ist."

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Der HSV will sein Gehaltsbudget weiter verschlanken, aktuell ist Papadopoulos mit 2,2 Millionen Euro Jahresgehalt der Spieler mit dem größten Gehalt - vor Bobby Wood, der zwei Millionen Euro jährlich verdient. "Natürlich ist es schade, dass die Zeit beim HSV so endet, weil der Verein mir am Herzen liegt", erklärte Papadopoulos. "Aber ich bin in einer körperlichen Top-Verfassung, so dass ich sicherlich noch viele erfolgreiche Jahre vor mir habe." Und das möglichst wieder in der Bundesliga, wo er bereits 136 Mal zum Einsatz kam.