21. Juli 2019 / 11:06 Uhr

Schlägt der HSV bei Harnik zu? So offen äußert sich Trainer Dieter Hecking

Schlägt der HSV bei Harnik zu? So offen äußert sich Trainer Dieter Hecking

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dieter Hecking kann sich eine Zusammenarbeit mit Martin Harnik beim Hamburger SV vorstellen.
Dieter Hecking kann sich eine Zusammenarbeit mit Martin Harnik beim Hamburger SV vorstellen. © imago images / Nordphoto / dpa
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Der Hamburger SV buhlt um Martin Harnik. Der „Hamburger Jung“ soll die Offensive des HSV verstärken. Bei der Saisoneröffnung gegen Anderlecht äußerte sich Trainer Dieter Hecking zur Personalie.

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Noch nie hat Martin Harnik für einen Hamburger Profiverein gespielt – obwohl der erfahrene Stürmer in der Hansestadt geboren wurde und aufwuchs. Über Stadtteilklub Vier- und Marschlande ging der 32-Jährige 2006 direkt in die Jugend von Werder Bremen, wo er nach Stationen in Stuttgart und Hannover seit 2018 wieder spielt. Nun startet der Hamburger SV einen Anlauf, Harnik im Herbst seiner Karriere doch noch zurück in seine alte Heimat zu lotsen.

Bei der Saisoneröffnung des HSV am Samstag gegen Anderlecht äußerte sich Trainer Dieter Hecking sehr offen über die Personalie. „Martin ist ein Stürmer, der weiß, wie es geht“, sagte Hecking nach dem 2:2 gegen die Belgier. „Er hat seine Tore immer gemacht, und das sind immer gefragte Leute auf dem Markt.“ Nach nur einem Jahr bei Werder könnte der erfahrene Offensivallrounder seine Zelte in Bremen wieder abbrechen. So viel hat Werder-Boss Frank Baumann bereits verraten. Der 32-Jährige ist bei Trainer Florian Kohfeldt nach der Verpflichtung von Niclas Füllkrug in der Sturm-Hierarchie weiter nach unten gerückt und ist derzeit nur noch für die Rolle des Jokers vorgesehen.

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„Martin muss sich jetzt mit seinem Berater besprechen und gucken, was an Angeboten für ihn hereinkommt. Wenn da etwas Passendes für ihn und für uns dabei ist, kann es sein, dass er uns verlässt“, erklärte Baumann. Harnik hatte immer wieder betont, sich ein Engagement in Hamburg vorstellen zu können. „Ich bin definitiv ein Hamburger Jung und sehe da auch meine Zukunft“, erklärte Harnik 2017 der Hamburger Morgenpost. Seine Familie lebt in Kirchwerder im Südosten Hamburgs. „Familie und Freundeskreise sind da. Hamburg ist unsere Stadt“, sagte Harnik.

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Klar ist: Der HSV hat Interesse. Er könne „aber noch nichts vermelden“, betonte der Ex-Gladbacher mit einem Schmunzeln. Der HSV sucht nach den Abgängen von Pierre-Michel Lasogga und Fiete Arp im Angriff noch einen Spieler, der den jungen Manuel Wintzheimer, Rückkehrer Bobby Wood und Neuzugang Lukas Hinterseer ergänzt.

Der erfahrene Angreifer, der erst vor einer Saison von Hannover 96 an die Weser zurückgekehrt war, wäre für die 2. Bundesliga eine echte Verstärkung. In 60 Spielen gelangen dem Österreicher 30 Tore. In der 1. Liga sind es 66 Treffer in 238 Spielen.

Hier abstimmen: Was gelingt dem HSV in dieser Saison?

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