08. März 2019 / 10:56 Uhr

HSV-Sportvorstand Becker schimpft über Göttlich-Attacke: "Eine Frechheit"

HSV-Sportvorstand Becker schimpft über Göttlich-Attacke: "Eine Frechheit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ralf Becker (r.) zeigt sich verärgert über die Verbalattacke von St. Paulis Klubchef Oke Göttlich.
Ralf Becker (r.) zeigt sich verärgert über die Verbalattacke von St. Paulis Klubchef Oke Göttlich. © imago/Jan Huebner
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Vor dem Hamburger Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV fliegen zwischen den Lagern die Giftpfeile hin und her. HSV-Sportchef Ralf Becker geht hart mit St. Paulis Präsident Oke Göttlich ins Gericht.

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HSV-Sportvorstand Ralf Becker hat verärgert auf die Verbalattacke von Oke Göttlich reagiert. Der Klubchef des FC St. Pauli hatte vor dem Stadtderby zwischen beiden Vereinen in der 2. Bundesliga (Sonntag, 13.30 Uhr) die finanziellen und sportlichen Probleme des Erstliga-Absteigers kommentiert und so die Stimmung angeheizt.

"Wenn der Fußballgott gerecht ist, dann gewinnt der FC St. Pauli und steigt auch vor dem HSV auf, weil man irgendwann auch mal die Quittung bekommen muss für das, was alles schiefgelaufen ist in den letzten Jahren", hatte Göttlich dem NDR gesagt.

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Becker über Umgang mit St. Pauli: "Bisher lief das sehr respektvoll"

"Solche Aussagen sind nicht zu tolerieren. Das ist eine Frechheit", konterte Becker in der Bild. Beide Seiten hätten "immer einen Umgang gepflegt, bei dem wir die sportliche Rivalität herausgestellt und uns nicht negativ über den Konkurrenten geäußert haben", erklärte der 48-Jährige vor dem Gastspiel des Tabellenzweiten HSV beim Vierten St. Pauli im ausverkauften Millerntor-Stadion. "Bisher lief das sehr respektvoll. Ich verstehe nicht, warum man das jetzt macht. Das passt nicht."

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Göttlich spielte auf die finanziellen und sportlichen Probleme des Erstliga-Absteigers an, dessen Verbindlichkeiten der Klub im Spätherbst 2018 auf 85,4 Millionen Euro beziffert hatte. Auch für das laufende Geschäftsjahr sei nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte in der 2. Liga ein erneutes Minus und damit der neunte (!) aufeinanderfolgende Jahresfehlbetrag „leider unvermeidlich“, hatte Finanzvorstand Frank Wettstein angekündigt. Ganz anders der FC St. Pauli, für den Göttlich im Geschäftsjahr 2017/18 bei seiner Wiederwahl zum siebten Mal in Serie einen Gewinn verkünden konnte.


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