30. Januar 2020 / 22:21 Uhr

Starker Auftakt: HSV rückt nach klarem Sieg gegen Nürnberg wieder auf Platz zwei

Starker Auftakt: HSV rückt nach klarem Sieg gegen Nürnberg wieder auf Platz zwei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Grund zur Freude: Louis Schaub, Sonny Kittel und Lukas Hinterseer freuen sich über eines der HSV-Tore gegen Nürnberg.
Grund zur Freude: Louis Schaub, Sonny Kittel und Lukas Hinterseer freuen sich über eines der HSV-Tore gegen Nürnberg. © Getty
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Der Hamburger SV bleibt durch den 4:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg am Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld dran. Ausgerechnet Bakary Jatta trifft zur Führung, nachdem es nach dem Hinspiel Proteste des Clubs gab.

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Es geht doch! Der Hamburger SV hat die Konkurrenz von Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart gekontert und zum Jahresauftakt in der 2. Bundesliga ebenfalls einen Sieg gefeiert. Im Traditionsduell mit dem 1. FC Nürnberg setzte sich die Mannschaft von Dieter Hecking mit 4:1 durch. Davon profitierten die Hanseaten von zwei Elfmetern. Die HSV-Treffer erzielten Bakary Jatta, Lukas Hinterseer, Sonny Kittel und Gideon Jung. Für Nürnberg traf Tim Handwerker.

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Der Hamburger SV begann richtig stark und setzte die Gäste aus Nürnberg enorm unter Druck. Sonny Kittel, Lukas Hinterseer und Jordan Beyer hatten beste Möglichkeiten, doch es war ausgerechnet Bakary Jatta, der die Führung in der 18. Minute für den HSV erzielte. Kittel gab in den Fünfmeterraum, wo Jatta aus kurzer Distanz ins Tor schoss. Wegen der Diskussionen um die Identität des Gambiers gab es nach dem Hinspiel Proteste der Nürnberger gegen die Wertung des Spiels.

Ausgerechnet Jatta trifft zur HSV-Führung

An Jattas Identität waren Zweifel aufgekommen, nachdem Sport Bild berichtet hatte, der Angreifer, der als Flüchtling aus Gambia nach Deutschland kam, könnte in Wirklichkeit Bakary Daffeh heißen und älter als eigentlich angegeben sein. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte stellte damals fest: „Aus den Unterlagen gehen keine belastbaren Anhaltspunkte hervor, die ausländerrechtliche Maßnahmen begründen würden.“ Auch heute stellt sich Hecking hinter Jatta und erklärte, dass der Zusammenhalt in der damaligen Situation beim HSV enorm war.

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Doch zurück zum Spiel: Dort machte der HSV weiter Druck, Nürnberg fand fast gar nicht statt. Das 2:0 fiel dann allerdings durch einen Foulelfmeter durch Hinterseer (28.). Jeremy Dudziak wurde zuvor von Konstantinos Mavropanos gefoult. Danach verpasste es der HSV seine Chancen zu nutzen, um die Führung weiter auszubauen. Kurz vor der Pause schaltete Hamburger dann auch einen Gang zurück.

HSV profitiert von Videoschiedsrichter

Das rächte sich kurz nach der Pause, als Nürnberg aus dem Nichts zum Anschlusstreffer kam. Julian Leibold bringt mit einem Querpass vor dem eigenen Strafraum seinen Ex-Mitspieler Tim Handwerker ins Spiel. Der nahm sich auf 22 Metern ein Herz und schoss ins lange Eck ein. HSV-Keeper Heuer Fernandes sah dabei allerdings auch nicht richtig gut aus.

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Nach dem Treffer zum 2:1 nahm der HSV wieder das Heft des Handelns in die Hand - und profitierte erneut von einem Elfmeter. Dieses Mal musste allerdings der Videoschiedsrichter eingreifen. Hinterseer schoss Georg Margreitter den Ball aus kurzer Distanz an den Arm, das Spiel lief allerdings zunächst weiter. Dann entschied Schiedsrichter Schmidt nach Sichtung der Videoaufnahmen doch auf Strafstoß. Dieses verwandelte Kittel dann zum 3:1 (68.) und entschied das Spiel. Gideon Jung setzte in der 83. Minute dann den Schlusspunkt.

Durch den Sieg schiebt sich der HSV wieder vorbei am VfB Stuttgart, der am Mittwoch gegen den 1. FC Heidenheim gewann. Spitzenreiter bleibt allerdings weiterhin Arminia Bielefeld.