28. August 2020 / 09:13 Uhr

Bericht über kuriose Klausel: HSV-Zugang Terodde erhält bei Nicht-Aufstieg Geld vom 1. FC Köln

Bericht über kuriose Klausel: HSV-Zugang Terodde erhält bei Nicht-Aufstieg Geld vom 1. FC Köln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Simon Terodde wechselte vom 1. FC Köln zum Hamburger SV.
Simon Terodde wechselte vom 1. FC Köln zum Hamburger SV. © dpa/Montage
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Der Vertrag von HSV-Zugang Simon Terodde ist offenbar komplex - und auch ein wenig kurios. Der Angreifer erhält laut "Bild" bei einem Nicht-Aufstieg eine Zahlung von seinem Ex-Klub 1. FC Köln.

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Simon Terodde weiß, was der Hamburger SV von ihm möchte. Der 32-Jährige soll das junge Team des Zweitligisten führen und in die Bundesliga schießen. Bei einem Aufstieg winkt dem Torjäger eine Aufstiegsprämiere, die angeblich bei 200.000 Euro liegen soll. Angeblich erhält Terodde von seinem Ex-Klub 1. FC Köln aber auch "ungefähr die gleiche Summe" bei einer verpassten Rückkehr in die Bundesliga. Es ist die kurioseste Klausel in dem komplizierten Vertragswerk, über das die Bild am Freitag berichtete.

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Terodde war in der vergangenen Woche von den Hanseaten vorerst bis zum 30. Juni 2021 ablösefrei verpflichtet worden und soll in Hamburg rund 500.000 Euro Grundgehalt beziehen. Um den Deal zu ermöglichen, zahlen die Rheinländer dem Routinier offenbar für die eigentlich noch ausstehenden zehn Vertragsmonate beim FC eine Abfindung von etwa 700.000 Euro - ein Teil des Betrags soll erst 2021 fällig werden. Bei den Rheinländern spielte der Angreifer unter dem früheren HSV-Trainer Markus Gisdol keine Rolle mehr.

Thioune überzeugt Terodde

Schon im vergangenen Winter hatte sich der HSV um eine Verpflichtung des Torjägers bemüht. Entscheidend für den Wechsel war auch der neue HSV-Cheftrainer Daniel Thioune. "Ich habe gemerkt, dass er Bock darauf hatte, mit mir zusammenzuarbeiten", erklärte Terodde.

Die HSV-Trainer seit 1997:

Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. Zur Galerie
Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. ©

Der Angreifer gilt als Zweitliga-Spezialist. In 220 Spielen für den MSV Duisburg, Union Berlin, den VfL Bochum, den VfB Stuttgart und den 1. FC Köln traf er 118-mal. In Köln spielte er seit Anfang 2018. Mit dem VfB Stuttgart (2017) und dem 1. FC Köln (2019) stieg er in die Bundesliga auf. Zudem war er dreimal Zweitliga-Torschützenkönig.