30. Juni 2020 / 11:37 Uhr

HSV-Sprecher bestätigt: Kühne und Emirates haben auslaufende Verträge bisher nicht verlängert

HSV-Sprecher bestätigt: Kühne und Emirates haben auslaufende Verträge bisher nicht verlängert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sowohl Investor Klaus-Michael Kühne als auch Hauptsponsor Emirates prüfen einen Ausstieg beim Hamburger SV.
Sowohl Investor Klaus-Michael Kühne als auch Hauptsponsor Emirates prüfen einen Ausstieg beim Hamburger SV. © imago images/Getty
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Der Hamburger SV steht nach dem verpassten Wiederaufstieg in die Bundesliga vor sehr schweren Zeiten - nicht nur sportlich. Ein Sprecher des HSV bestätigte nun, dass zwei namhafte Großsponsoren ihre auslaufenden Verträge noch nicht verlängert haben.

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Dem Hamburger SV droht nach dem erneut verpassten Aufstieg in die Bundesliga der Verlust von zwei Top-Partnern. Sowohl der Hauptsponsor Emirates als auch Klaus-Michael Kühne, der die Namensrechte am Hamburger Volksparkstadion hielt, haben ihre zum 30. Juni auslaufenden Verträge bislang nicht verlängert.

Ein Klubsprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bild-Bericht. Mit beiden Partnern sollen aber noch Gespräche geführt werden, um einen weiteren gemeinsamen Weg zu finden. Ob das nach der verpassten Rückkehr in die Bundesliga aber gelingen kann, bleibt fraglich.

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Die Airline wirbt seit 14 Jahren auf der HSV-Brust. 2019 hatte sie den Kontrakt bis 2022 verlängert - mit der Klausel, bei Nichtaufstieg aussteigen zu können. In der 2. Liga bezahlte Emirates zuletzt 1,4 Millionen jährlich, in Liga 1 wäre ein Aufschlag hinzugekommen.

Unternehmer Kühne hat den Klub-Verantwortlichen laut Bild bereits signalisiert, dass er im Fall des Aufstiegs den seit 2015 laufenden Kontrakt über die Namensrechte am Volksparkstadion verlängern, sonst aber aussteigen. Für die Stadion-Vereinbarung kassierte der HSV vier Millionen Euro pro Saison.

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Aktuell ist der HSV aber nur noch ein Schatten früherer Zeiten. Seit der 1:5-Blamage im Heimspiel gegen den SV Sandhausen am vergangenen Sonntag steht fest, dass die Hamburger mindestens ein weiteres Jahr in der zweiten Liga spielen müssen.