10. März 2019 / 15:27 Uhr

Pyro-Eklat im Hamburg-Derby: HSV-Spiel gegen St. Pauli unterbrochen

Pyro-Eklat im Hamburg-Derby: HSV-Spiel gegen St. Pauli unterbrochen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim Hamburger Derby zwischen St. Pauli und dem HSV kam es auf beiden Seiten zu Pyro-Ärger.
Beim Hamburger Derby zwischen St. Pauli und dem HSV kam es auf beiden Seiten zu Pyro-Ärger. © Getty
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Das Zweitliga-Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV stand kurz vor dem Abbruch. Anhänger beider Teams zündeten wiederholt Pyrotechnik. Schiedsricher Felix Brych unterbrach daraufhin das Spiel und schickte die Spieler in die Kabine.

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Beim Hamburger Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV, das der Gast aus dem Volkspark mit 4:0 gewinnen konnte, ist es zu einem Pyro-Eklat gekommen. In der 82. Minute schickte Schiedsrichter Dr. Felix Brych alle Spieler sowie die Offiziellen in die Kabine. Zuvor war es von beiden Fangruppen über das gesamte Spiel hinweg immer wieder zum Einsatz von Pyrotechnik gekommen. Brych unterbrach das Spiel dreimal für wenige Minuten, ehe er in der 82. Minute genug gesehen hatte. Für fünf Minuten schickte er beide Mannschaften vom Feld, bis sich die Lage wieder beruhigt hatte.

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Vor dem Spiel sorgten zunächst die Fans für Aufsehen: Die Anhänger von St. Pauli verhüllten das Millerntor. Über die gesamte Gegengerade erstreckte sich ein braun-weißes Banner mit der Aufschrift „Hamburg ist braun-weiß“ – die Fankurve des Kiez-Klubs war in ein schwarzes Gewand gehüllt, über das sich anschließend ein teufelsgleiches Gesicht legte. Auf einem Spruchband hieß es „Sankt Pauli – vom Wahnsinn besessen“. Allerdings: Beide Seiten zündelten auch kräftig mit Pyrotechnik.

Das sorgte zu Beginn für eine zweiminütige Spielunterbrechung durch den vom DFB angesetzten FIFA-Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Und es sollte nicht die einzige bleiben.

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Brych setzt Drohung über Spielabbruch in die Tat um

Auch im zweiten Durchgang gab es wieder Ärger wegen Pyrotechnik. Nach dem 2:0 zündelten die HSV-Fans wieder, Brych schickte Gotoku Sakai als Kapitän (Hunt war zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden) in die Kurve, um die Fans zu beruhigen. Mit der klaren Ansage: Wenn das noch mal vorkommt, wird das Spiel nicht nur unter-, sondern sogar abgebrochen.

Brych sah sich in der 82. Minute genötigt, diese Drohung in die Tat umzusetzen: Nachdem St. Paulis Fans erneut Raketen auf das Feld schossen, schickte der Unparteiische die Spieler ohne viel Federlesen in die Kabine. Wenig später führte der Schiedsrichter beide Teams wieder auf den Platz. Allerdings flogen danach noch immer Leuchtraketen auf den Platz

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