16. September 2019 / 21:55 Uhr

HSV-Tor gegen St. Pauli nicht gegeben: Wirbel um Hinterseer-Treffer - so reagiert das Netz

HSV-Tor gegen St. Pauli nicht gegeben: Wirbel um Hinterseer-Treffer - so reagiert das Netz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter Sven Jablonski erkannte HSV-Stürmer Lukas Hinterseer das mögliche Ausgleichs-Tor gegen den FC St. Pauli ab.
Schiedsrichter Sven Jablonski erkannte HSV-Stürmer Lukas Hinterseer das mögliche Ausgleichs-Tor gegen den FC St. Pauli ab. © Getty
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Dem Hamburger SV wurde im Stadtderby gegen den FC St. Pauli ein möglicherweise reguläres Tor von Stürmer Lukas Hinterseer aberkannt. HSV-Angreifer Bakery Jatta soll den Ball bei der Torvorlage gespielt haben, als dieser bereits im Aus war. Die Entscheidung ist umstritten.

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Derby-Wirbel am Millerntor! Unmittelbar vor der Halbzeitpause des Zweitliga-Stadtduells, das der Hamburger SV gegen den FC St. Pauli mit 0:2 verlor, wurde dem HSV nach der frühen Führung durch Diamantakos ein Tor durch Mittelstürmer Lukas Hinterseer aberkannt - eine nicht nur auf Twitter sehr umstrittene Entscheidung. Vorlagengeber Bakery Jatta spielte den Ball demnach erst, als dieser schon im Aus war. Schiedsrichter Sven Jablonski (Bremen) gab den Treffer nicht.

Was war passiert? Jatta setzte sich auf dem linken Flügel stark von seinen Gegenspielern ab, spielte den Ball scharf in die Mitte, wo Hinterseer sich am kurzen Pfosten stark gelöst hatte. Der Österreicher traf den Ball perfekt mit der Hake - der 1:1-Ausgleich! Dachten alle am Millerntor. Doch mit Jattas Zuspiel von der Aus-Linie war die Flagge von Linienrichter Holger Hentschel hochgegangen. Der Ball soll demnach zum Zeitpunkt des Passes bereits im Aus gewesen sein.

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Videoassistent überprüfte Situation - Schiedsrichter Jablonski entscheidet: Kein Tor für den HSV

Aufzulösen war das zunächst nicht - die TV-Kameras gaben keinen hinreichenden Aufschluss. Auch der Videobeweis half nur bedingt, denn Schiedsrichter Sven Jablonski stand am Millerntor zwar der Videobeweis, aber nicht das Hawk Eye (Torlinientechnologie) zur Verfügung. Alle Beteiligten mussten sich auf das Auge von Linienrichter Hentschel verlassen, der 50 Meter entfernt stand. HSV-Profi Sonny Kittel, der Augenblicke zuvor die Latte getroffen hatte, wollte die Entscheidung zunächst gar nicht wahr haben - und diskutierte weiter mit Jablonski.

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St. Paulis verletzter Kapitän Christopher Avevor gab sich am Sky-Mikrofon ganz entspannt: "Der Schiedsrichter hat das Tor nicht gegeben", also brauche man auch gar nicht darüber diskutieren. Viele HSV-Fans sahen das anders. Marvin Knoll vom FC St. Pauli zeigte sich nach Schlusspfiff ehrlich: Für ihn sei das eine Fehlentscheidung gewesen...

So reagiert das Netz auf den Aufreger: