15. Januar 2020 / 12:31 Uhr

HSV-Trainer Dieter Hecking: Das fehlt meinen Spielern noch für den Bundesliga-Aufstieg

HSV-Trainer Dieter Hecking: Das fehlt meinen Spielern noch für den Bundesliga-Aufstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Trainer des Hamburger SV Dieter Hecking hat klare Vorstellungen davon, wo seine Spieler noch zulegen müssen, um den Aufstieg zu schaffen.
Der Trainer des Hamburger SV Dieter Hecking hat klare Vorstellungen davon, wo seine Spieler noch zulegen müssen, um den Aufstieg zu schaffen. © imago images/Michael Schwarz
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HSV-Coach Dieter Hecking hat kein Problem damit, wenn der Verein hohe Ziele formuliert und sie auch verfolgt - ganz im Gegenteil. Er sagt aber auch deutlich, was seiner Mannschaft fehlt, um diese Erfolge sicher zu erreichen.

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Dieter Hecking hat kein Problem damit, dass Vorstandschef Bernd Hoffmann den Bundesliga-Aufstieg des Hamburger SV spätestens für 2021 zur Pflicht erklärt hat. "Er denkt groß und möchte diesen Verein wieder fest etablieren in der Bundesliga", sagte der 55 Jahre alte Trainer des Zweitligisten im Portugal-Trainingslager in Lagos der Hamburger Morgenpost. "Er muss dafür stehen, dass es vorangeht. Er muss Visionen haben. Ich habe auch immer ambitionierte Ziele und will immer das Maximale herausholen."

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Diesen Anspruch müsse man bei einem Klub wie dem 2018 erstmals in die 2. Liga abgestiegenen HSV einfach haben. "Wenn der HSV sich irgendwann mal davon verabschiedet, mit maximalem Leistungsanspruch zu denken und die 2. Liga als normal ansieht, dann hätte Hoffmann sicher nicht seinen Herzenswunsch erfüllt", ergänzte der erfahrene Coach. Dementsprechend verfolgt er selbst das Ziel, den HSV-Aufstieg bereits in dieser Saison zu realisieren. Dafür sei allerdings elementar, dass im Team die Mentalität stimme.

Hecking: "Zeigen, dass du den Kampf annimmst"

"Fußballerisch haben wir eine gute Mannschaft. Es geht jetzt aber darum, diese Mentalität zu entwickeln, dass du jeden Punkt, jedes eigene Tor, jedes Gegentor als wichtig erachtest. Du musst dem Gegner zeigen, dass du den Kampf annimmst", forderte Hecking. Gerade in der vom Fight geprägten 2. Liga komme es auf eine profihafte Einstellung an. Alle Spieler müssten bereit sein, den Meter mehr zu gehen als der Gegner, so seine Auffassung.

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"Dann haben wir im Vergleich zum Großteil der Zweitligisten eine bessere Mannschaft. Und wenn nicht, dann sind wir eine ganz normale Mannschaft, die überall stolpern kann", erklärte Hecking das Problem. Durch die Winter-Zugänge sieht er den Kader des Tabellenzweiten noch einmal aufgewertet. Das klare Ziel sei gewesen, noch einmal Qualität hinzuzugewinnen. "Das haben wir mit Louis Schaub und Jordan Beyer gemacht. Damit sind wir noch flexibler aufgestellt", ist sich Hecking sicher.