07. Dezember 2019 / 08:24 Uhr

HSV-Trainer Dieter Hecking nach Heidenheim-Pleite: "Das müssen wir uns ankreiden"

HSV-Trainer Dieter Hecking nach Heidenheim-Pleite: "Das müssen wir uns ankreiden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hamburgs Trainer Dieter Hecking reagiert verärgert auf die Heidenheim-Pleite.
Hamburgs Trainer Dieter Hecking reagiert verärgert auf die Heidenheim-Pleite. © dpa
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Der Hamburger SV ist aus dem Tritt geraten. Der Aufstiegsfavorit verliert erstmals im heimischen Volksparkstadion in dieser Zweitliga-Saison - 0:1 gegen den 1. FC Heidenheim. Trainer Dieter Hecking spricht nach der Niederlage über die Gründe.

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Die Spieler des Hamburger SV standen nach dem Spiel vor ihren Fans in der Nordkurve und sahen aus, als hätte jemand ihnen am Nikolaustag das Geschenk weggenommen. Im letzten Spiel des Jahres vor eigenem Publikum hatten die Norddeutschen ihren Heimnimbus in der 2. Bundesliga verloren. Die Hanseaten kassierten am Freitagabend im letzten Spiel des Jahres vor eigenem Publikum mit dem 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim ihre erste Niederlage im Volksparkstadion nach sechs Siegen und einem Unentschieden. Der eingewechselte Jonas Föhrenbach (83.) erzielte den entscheidenden Treffer für die starken Gäste.

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"Ich denke, dass wir noch lange hätten spielen können, aber es wäre dennoch schwer geworden ein Tor zu erzielen. Das müssen wir uns ankreiden. Es ist uns gegen einen guten Gegner nicht das gelungen, was wir uns vorgenommen haben", sagte HSV-Trainer Dieter Hecking: "Wir waren da unterwegs, wo es torungefährlich war. Wir haben uns immer wieder versucht frei zu laufen, aber immer weit weg vom Tor. Im letzten Drittel hatten wir zu wenig klare Torchancen. Ich hätte mir gewünscht, auch aus der zweiten Reihe mal mehr Abschlüsse zu haben."

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Der Hamburger SV hat das nächste Spiel in der Bundesliga verloren. Alle Spieler gegen Heidenheim hier in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der Hamburger SV hat das nächste Spiel in der Bundesliga verloren. Alle Spieler gegen Heidenheim hier in der Einzelkritik. ©
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Die Hamburger waren um Wiedergutmachung für das 1:2 in der Vorwoche beim VfL Osnabrück bemüht. Doch gegen die gut organisierte und dicht gestaffelte Heidenheimer Deckung fand der HSV kaum ein Mittel. Trotz 70 Prozent Ballbesitz kamen die Hanseaten in Hälfte eins kaum zu Torchancen. "Wenn du vorne kein Tor machts, dann musst du eben hinten die Null stehen haben. Dann nimmst du den Punkt mit. Das haben wir nicht geschafft, deshalb ist die Niederlage ärgerlich hoch drei", meinte Hecking.

Arminia Bielefeld ist Herbstmeister

Durch das 0:1 vergab der HSV vor 42.190 Zuschauern auch die Chance auf die Herbstmeisterschaft. Diese sicherte sich Tabellenführer Arminia Bielefeld durch das 2:2 (0:1) gegen den Karlsruher SC vorzeitig. Vor dem Abschluss der Hinrunde haben die Ostwestfalen mit 33 Punkten nun vier Zähler mehr als der Verfolger aus dem Norden auf dem Konto. Heidenheim (26) kletterte vorübergehend auf Rang drei.

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