02. Januar 2020 / 11:42 Uhr

HSV-Trainer Dieter Hecking will auch bei Nichtaufstieg bleiben - Vertrag würde auslaufen

HSV-Trainer Dieter Hecking will auch bei Nichtaufstieg bleiben - Vertrag würde auslaufen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dieter Hecking kann sich vorstellen beim HSV zu bleiben, sollte der Aufstieg in dieser Saison nicht gelingen. 
Dieter Hecking kann sich vorstellen beim HSV zu bleiben, sollte der Aufstieg in dieser Saison nicht gelingen.  © dpa
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Trainer Dieter Hecking kann sich auch einen Verbleib beim Hamburger SV im Fall des Nichtaufstiegs über den Sommer hinaus vorstellen, obwohl sich sein Vertrag nur in der 1. Bundesliga verlängern würde. Anteilseigner Klaus-Michael Kühne ist ohnehin „eher skeptisch“, was den Aufstieg angeht.

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Dieter Hecking ist bereit, den Hamburger SV notfalls auch ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga zu trainieren. "Wenn es gewünscht wird und wenn vor allem weiterhin so gearbeitet wird, wie wir jetzt arbeiten“, sagte er der Bild. Denn trotz des großen Umbruchs im Sommer ist sein Team auf Aufstiegsrang zwei in die Winterpause gegangen. „Wir haben hier etwas angefangen, arbeiten ein halbes Jahr zusammen - und dieses halbe Jahr hat mich darin bestärkt, dass meine Entscheidung im Sommer für den HSV die richtige war“, fügte der 55 Jahre alte Coach hinzu.

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Allerdings sieht Heckings Vertrag bisher einen Verbleib für weitere zwölf Monate nur dann vor, wenn der HSV am Saisonende in die 1. Liga aufsteigt. Und eine weitere Saison würde folgen, wenn danach unter dem Trainer-Routinier der Bundesliga-Verbleib gesichert werden würde. „Eher skeptisch“ ist Mäzen Klaus-Michael Kühne, dass es mit dem Aufstieg in dieser Spielzeit klappt. „Es fing gut an, aber nun sehen wir wieder den alten Schlendrian“, kritisierte der 82 Jahre alte Unternehmer im Hamburger Abendblatt, dass auf den starken Saisonstart zuletzt nur sieben Punkte aus sieben Spielen folgten. „Ein Aufschwung muss kommen, denn der Trainer ist ja gut“, forderte der Milliardär.

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Kühne hält 20,57 Prozent Anteile an der HSV Fußball AG und ist damit größter Einzelaktionär. Er betonte, er habe statt der kolportierten 100 nur 60 Millionen Euro in die Beteiligung am HSV investiert. Auf die Frage, ob dies sein größtes Fehlinvestment war, antwortete er: „Ja, das war ein Flop. Da kam wenig bei raus, und eigentlich wurde es immer schlimmer.“ Dennoch würde er weiter investieren, „wenn es etwas bringt.“ So steht für Kühne im neuen Jahr eine mögliche Verlängerung seines Engagements an den Namensrechten am Volksparkstadion an.