15. Mai 2019 / 14:59 Uhr

HSV trennt sich von Trainer Wolf - Sportvorstand Becker: "Wird im Sommer nicht weitergehen"

HSV trennt sich von Trainer Wolf - Sportvorstand Becker: "Wird im Sommer nicht weitergehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Trainer Hannes Wolf muss den Verein im Sommer verlassen.
HSV-Trainer Hannes Wolf muss den Verein im Sommer verlassen. © imago images / Michael Schwarz
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Der HSV steht vor dem nächsten Umbruch. Und diesen will der Verein ohne Trainer Hannes Wolf meistern. Der 38-Jährige muss nach der schwachen Saison seinen Posten räumen - das äußerte Sportvorstand Ralf Becker in der "Bild".

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Update: Der Hamburger SV hat den Rausschmiss von Trainer Hannes Wolf mittlerweile dementiert. "Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand", äußerte der Verein am Mittwoch, nachdem es hieß, Sportvorstand Ralf Becker habe dem Coach mitgeteilt, dass es am Saisonende vorbei ist. Die Bild soll den HSV-Boss demnach falsch zitiert haben - in der Äußerung wurde angeblich das Wort "vielleicht" rausgekürzt.

Nach dem sportlichen Fiasko beendet Zweitligist Hamburger SV die Zusammenarbeit mit Trainer Hannes Wolf. Die Trennung vom 38-Jährigen nach der aktuellen Saison bestätigte Sportvorstand Ralf Becker gegenüber der Bild.

Wolfs Mannschaft hatte am Sonntag mit der 1:4-Pleite beim SC Paderborn die letzte realistische Chance auf den Aufstieg in die Bundesliga verspielt. "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen", sagt Becker. Und weiter: "Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist."

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Die meistgestellte Frage jetzt: Wer wird neuer Trainer? Wolf ist gescheitert an der Mission Aufstieg, die ihm im Oktober als Nachfolger von Christian Titz auferlegt worden war. Gründe, warum er seinen bis Sommer 2020 laufenden Vertrag erfüllen sollte, haben sich in Luft aufgelöst. Als Nachfolger werden Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF), Bruno Labbadia (noch VfL Wolfsburg), Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) gehandelt.

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Die Hamburger müssen sich erneut neu aufstellen, das Gesicht der Mannschaft radikal verändern und endlich loskommen vom langen Schatten der großen Vergangenheit. Die blinkenden Pokale, die vor mehr als 30 Jahren eingeheimst wurden, erweisen sich seither als traumatischer Maßstab. Der HSV heute hat mehr mit Sandhausen und Erzgebirge Aue gemein als mit Borussia Dortmund oder RB Leipzig.

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