14. Mai 2019 / 22:20 Uhr

Bericht: Trainer-Suche beim HSV läuft - Hecking Kandidat für Wolf-Nachfolge

Bericht: Trainer-Suche beim HSV läuft - Hecking Kandidat für Wolf-Nachfolge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dieter Hecking wird als möglicher Nachfolger von HSV-Trainer Hannes Wolf ins Gespräch gebracht.
Dieter Hecking wird als möglicher Nachfolger von HSV-Trainer Hannes Wolf ins Gespräch gebracht. © imago images / Jan Huebner
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Kostet HSV-Trainer Hannes Wolf der Nichtaufstieg im ersten Zweitliga-Jahr der Hamburger den Job? Die "Bild" berichtet, dass die Verantwortlichen des Hamburger SV bereits bei einigen Nachfolger-Kandidaten im Umfeld vorgefühlt hätten. Neben Bruno Labbadia soll dies auch bei Dieter Hecking der Fall gewesen sein.

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Das Versagen des in der 2. Liga viertplatzierten Hamburger SV bezeichnete der sichtlich angefasste Klubchef Bernd Hoffmann am Dienstag als "überflüssigsten Nichtaufstieg in der Fußballgeschichte", von dem ihm "immer noch schlecht" sei. Über die Zukunft von Trainer Hannes Wolf soll in aller Ruhe, aber zügig entschieden werden. Man werde zunächst mit dem Coach reden und nicht über ihn, bevor man eine Entscheidung über eine mögliche Entlassung des 38-Jährigen fälle. Wie die Bild berichtet, gibt es allerdings bereits einige mögliche Nachfolger-Kandidaten.

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HSV-Verantwortliche sollen im Hecking-Umfeld vorgefühlt haben

Das Blatt schreibt, dass Hamburger Verantwortliche sowohl beim ehemaligen HSV-Trainer Bruno Labbadia (hört beim VfL Wolfsburg am Saisonende auf) als auch bei Dieter Hecking (Samstag letztes Spiel als Gladbach-Trainer) im Umfeld vorgefühlt hätten. Von einem Anruf bei Hecking ist sogar die Rede. Der 54-Jährige könnte bei einem etwaigen Angebot nicht abgeneigt sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, spekuliert die Bild. Holstein-Kiel-Trainer Tim Walter, der wohl zum VfB Stuttgart wechselt, soll ebenfalls kontaktiert worden sein. Bei ihm sei der HSV allerdings zu spät gewesen.

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Hecking wird Gladbach bei seiner Saisonabschluss-Tour nach China bereits nicht mehr begleiten. Dies bestätige der Klub am Dienstagabend. Zuvor hatte die Sport Bild über den Verzicht berichtet. Hecking habe Sportdirektor Max Eberl gebeten, die Tour nicht mitzumachen. Der Trainer, dessen Engagement vom Klub vorzeitig beendet wurde, wolle nach einer emotionalen Saison mit Höhen und Tiefen das Gefühl einer Abschiedstour vermeiden

Investor Kühne wollte Wolf-Aus beim HSV schon im Februar

Fakt ist allerdings, dass HSV-Trainer Hannes Wolf beim Nordklub noch einen Vertrag bis 2020 besitzt. In den 27 Spielen der Wolf-Ära setzte es neun Niederlagen, der letzte Sieg in der Liga datiert vom 10. März. Es war das 4:0 im Hamburger Derby gegen den FC St. Pauli. Anschließend gab es in der Liga vier Niederlagen und drei Remis. Zu wenig für die hohen Ansprüche des HSV.

Bei Investor Klaus-Michael Kühne hat Wolf bereits schon lange den Rückhalt verloren, wie der Milliardär am Dienstag mitteilte: Einen Tag nach der Niederlage in Paderborn, die den Verbleib des HSV in der 2. Bundesliga besiegelte, betonte Kühne, das Debakel vorhergesehen zu haben. „Ich habe Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fussball AG sowie den Präsidenten des Hamburger Sportverein e.V. am 26. Februar dieses Jahres schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln, weil sich mit dem in Regensburg verlorenen Spielder Niedergang für mich abzeichnete", erklärte Kühne. Die Niederlage sei "durch falsche Entscheidungen des Trainers gekennzeichnet" gewesen.

Die Bosse Hoffmann und Sportidrektor Ralf Becker reagierten auf das Kühne-Schreiben nicht, sprachen Wolf stattdessen wiederholt das Vertrauen aus.

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