29. November 2020 / 16:29 Uhr

HSV-Trainer Thioune nimmt Ulreich nach Patzer in Heidenheim in Schutz – und spricht von "Mini-Krise"

HSV-Trainer Thioune nimmt Ulreich nach Patzer in Heidenheim in Schutz – und spricht von "Mini-Krise"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel Thioune und Sven Ulreich ärgern sich über den Punktverlust gegen Heidenheim.
Daniel Thioune und Sven Ulreich ärgern sich über den Punktverlust gegen Heidenheim. © imago images/Jan Huebner
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Der HSV steckt in der sportlichen Krise. Trotz 2:0-Führung geht das Spiel in Heidenheim 2:3 verloren. Dabei machen die Hamburger mit katastrophalen Abwehrfehlern Gastgeschenke an den jubelnden FCH. Hamburg-Trainer Daniel Thioune spricht auch über den Patzer von Sven Ulreich, durch den der HSV das Spiel noch verlor. 

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Drei Patzer - null Punkte: Der Hamburger SV hat in der 2. Bundesliga seine Tabellenführung leichtfertig verspielt und ist in der sportlichen Krise angekommen. Trotz einer 2:0-Führung musste sich der in der Defensive vogelwilde Aufstiegsfavorit am Sonntag beim 1. FC Heidenheim am Ende 2:3 (2:2) geschlagen geben. Nach dem vierten sieglosen Spiel in Serie und der zweiten Niederlage nacheinander rutschten die Norddeutschen hinter SpVgg. Greuther Fürth (18) auf Rang zwei ab.

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"Wenn man zwei Spiele nacheinander verliert, davor zweimal Unentschieden spielt, dann ist es eine Krise. Da kann man vielleicht jetzt von einer Mini-Krise reden", räumte HSV-Coach Daniel Thioune nach dem Match ein. "Ich glaube, das erste Tor kann man verhindern, das zweite auch", fügte er hinzu. Und das 2:3, bei dem Torhüter Sven Ulreich patzte, ohnehin, hätte er hinzufügen können. Nach dem Abpfiff mussten die Gäste ihren Keeper trösten. Ihm war der Ball nach einem Rückpass von Leistner versprungen, Kühlwetter nutzte das und konnte abstauben.

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Thioune: "Sven hat schon Einiges an Zuspruch von uns bekommen"

"Sven hat schon Einiges an Zuspruch von uns bekommen, aber im Moment ist er, glaube ich, lieber für sich alleine. Er wird sicher einen Augenblick brauchen. Aber er hat uns auch schon einige Male im Spiel gehalten. Damit muss er umgehen und wir auch", meinte der 46-jährige Thioune.