28. April 2019 / 15:23 Uhr

2. Liga kompakt: HSV stürzt auf Platz vier ab - Paderborn siegt sich auf direkten Aufstiegsplatz

2. Liga kompakt: HSV stürzt auf Platz vier ab - Paderborn siegt sich auf direkten Aufstiegsplatz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aaron Hunt ist mit dem Hamburger SV nach der Pleite gegen Union Berlin aus den Aufstiegsrängen gekracht.
Aaron Hunt ist mit dem Hamburger SV nach der Pleite gegen Union Berlin aus den Aufstiegsrängen gekracht. © imago images / Jan Huebner
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Der Hamburger SV steht in der 2. Bundesliga vor dem Abgrund. Nach der Niederlage gegen Union Berlin rutschten die Hamburger aus den Aufstiegsrängen. Der SC Paderborn ist plötzlich Favorit auf den direkten Aufstieg.

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Union Berlin - Hamburger SV 2:0 (0:0)

Für den HSV kommt es mit der Niederlage knüppeldick. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf ist plötzlich nicht mehr in den Aufstiegsrängen! Union Berlin zog ebenso vorbei wie die Paderborner, die nun den direkten Aufstiegsplatz hinter Köln innehaben. Drei Spieltage vor dem Ende muss sich der einstige Bundesliga-Dino plötzlich mit dem Szenario einer weiteren Zweitliga-Saison vertraut machen.

HSV in der Einzelkritik: Die Noten zur Niederlage gegen Union Berlin

Der Hamburger SV enttäuschte in Berlin auf ganzer Linie. Der SPORTBUZZER zeigt die Noten der HSV-Profis. Zur Galerie
Der Hamburger SV enttäuschte in Berlin auf ganzer Linie. Der SPORTBUZZER zeigt die Noten der HSV-Profis. ©
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Das Top-Spiel enttäuschte in der ersten Halbzeit. Weder Union Berlin noch der HSV strahlten wirklich Torgefahr aus. Folgerichtig ging die Partie torlos in die Pause. Doch nach dem Seitenwechsel dauerte es lediglich 45 Sekunden, bis Robert Zulj den Führungstreffer für die Berliner erzielte.

Die Hamburger waren geschockt und nicht in der Lage, auf den Rückschlag zu reagieren. Die gefährlicheren Szenen hatte weiter Union Berlin. Abdullahi (62.) schoss über das Tor der Hamburger, bei denen Wolf nun reagierte und mit Lasogga und Wintzheimer zwei Stürmer für die Schlussphase brachte. Trotzdem konnte der HSV sich kaum Tormöglichkeiten herausspielen, wirkte im Angriff wirr und unorganisiert. Prömel erhöhte in der 84. Minute per Traumtor zum entscheidenden 2:0. Der HSV konnte keines der letzten sechs Spiele gewinnen und stürzt immer weiter ab.

SC Paderborn - 1. FC Heidenheim 3:1 (0:0)

Tore gab es im zweiten Aufstiegs-Kracher zwischen Paderborn und Heidenheim in der ersten Hälfte nicht, aber an Höhepunkten mangelte es nicht. Bitter für die Gäste: Innerhalb einer Minute mussten Maurice Multhaup und Timo Beermann verletzungsbedingt ausgewechselt werden. In der 52. Minute traf Christopher Antwi-Adjej zum 1:0 für die Paderborner, der Torjäger erhöhte nur sieben Minuten später zum 2:0. Paderborn ließ nichts mehr anbrennen und gewann souverän.

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Mit dem Sieg verbesserten sich die Paderborner auf den direkten Aufstiegsplatz hinter dem 1. FC Köln. Trainer Steffen Baumgart hat nun beste Chancen, in den verbliebenen drei Spielen noch die nötigen Punkte zu holen, um mit den Ostwestfalen den Durchmarsch in die Bundesliga zu schaffen. Pröger (90.+2) erhöhte noch auf 3:0, ehe Heidenheim noch den Ehrentreffer markierte.

Erzgebirge Aue - VfL Bochum 3:2 (2:1)

Nach einer langen Durststrecke wollte Erzgebirge Aue endlich wieder gewinnen und so den Abstand zu den Abstiegsrängen wieder vergrößern. Dementsprechend engagiert ging die abstiegsbedrohte Mannschaft in das Duell mit Bochum und führte nach 38 Minuten durch Philipp Zulechner und Pascal Testroet mit 2:0. Unmittelbar vor der Halbzeit gelang Bochum durch Lukas Hinterseer allerdings der Anschluss.

Für die Mannschaft von Robin Dutt geht es in der Tabelle im Saisonendspurt um gar nichts mehr, die Bochumer sind Neunter und haben weder mit Auf- noch mit Abstieg etwas zu tun. Trotzdem spielten die Bochumer gut mit und kamen durch Joker Ganvoula (76.) per Kopf zum Ausgleichstor. Doch damit nicht genug: In der Nachspielzeit gelang Nazarov per Elfmeter der Siegtreffer für die Auer, die damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht haben.

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