08. Juli 2020 / 13:24 Uhr

Uwe Seeler über neuen HSV-Trainer Daniel Thioune: "So schlecht kann er ja nicht sein"

Uwe Seeler über neuen HSV-Trainer Daniel Thioune: "So schlecht kann er ja nicht sein"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lasst ihn erstmal in Ruhe arbeiten: HSV-Legende Uwe Seeler über den neuen Trainer Daniel Thioune. 
"Lasst ihn erstmal in Ruhe arbeiten": HSV-Legende Uwe Seeler über den neuen Trainer Daniel Thioune.  © (c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Uwe Seeler bewertet die Verpflichtung von Trainer Daniel Thioune beim Hamburger SV als positiv. Er fordert das Umfeld des Klubs auf, dem Nachfolger von Dieter Hecking Zeit zu geben.

Uwe Seeler mahnt das Umfeld des Hamburger SV nach der Verpflichtung des neuen Trainers Daniel Thioune zu Geduld. "Lasst ihn erstmal in Ruhe arbeiten. Vielleicht sind wir ja alle bald angenehm überrascht vom HSV", sagte die 83 Jahre Klubikone der Hamburger Morgenpost. Thioune hatte am Montag als Nachfolger von Dieter Hecking einen Zweijahresvertrag bei den Hanseaten unterschrieben, bei denen er nach einer wirtschaftlich bedingten Neuausrichtung junge und hungrige Kicker entwickeln soll. Passend dazu: Talent Jonas David verlängerte seinen Vertrag am Mittwoch bis 2024.

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Einen teuren Kader kann sich der HSV nach zwei verpassten Aufstiegen nacheinander nicht leisten. Da Einbußen durch die Corona-Pandemie hinzukommen, muss der Team-Etat um sieben auf rund 23 Millionen Euro gesenkt werden. Anders als Vorgänger Hecking, der für eine Vertragsverlängerung erneut einen Top-Kader gefordert hatte, steht Ex-Profi Thioune wie schon bei seiner letzten Station VfL Osnabrück für die Aufgabe als Entwickler beim HSV zur Verfügung.

Die HSV-Trainer seit 1997:

Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. Zur Galerie
Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. ©

Die Niedersachsen hatte er 2019 zurück in die 2. Liga geführt und mit einem Mini-Etat auf Platz 13 den Klassenverbleib geschafft. Uwe Seeler räumte ein, dass er den neuen Coach noch nicht wirklich beurteilen könne. "Ich habe aber natürlich mitgekriegt, dass er in Osnabrück gute Arbeit abgeliefert hat. Außerdem hat mit dem VfL in der Meisterschaft 2:1 und 1:1 gegen den HSV gespielt", sagte der einstige Torjäger: Und betonte: "So schlecht kann er ja nicht sein."