26. November 2020 / 11:34 Uhr

HSV-Verteidiger Toni Leistner bleibt trotz Sieglos-Serie gelassen: "Blick ist nach vorne gerichtet"

HSV-Verteidiger Toni Leistner bleibt trotz Sieglos-Serie gelassen: "Blick ist nach vorne gerichtet"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
HSV-Verteidiger Toni Leistner  misst der aktuellen Sieglos-Serie nicht viel Bedeutung bei.
HSV-Verteidiger Toni Leistner misst der aktuellen Sieglos-Serie nicht viel Bedeutung bei. © imago images/Oliver Ruhnke
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Seit drei Spielen hat der HSV kein Spiel mehr gewonnen. Zu letzt gab es die erste Saison-Niederlage gegen den VfL Bochum. HSV-Verteidiger Toni Leistner sieht die Rothosen dennoch auf einem guten Weg.

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Abwehrspieler Toni Leistner gibt sich trotz der Ergebniskrise des Hamburger SV in der 2. Bundesliga gelassen. „Weil man drei Spiele nicht gewonnen und davon eins Mal verloren hat, würde ich den Teufel nicht an die Wand malen“, sagte der 30-Jährige der Bild (Donnerstag) im Interview. Und ergänzte: „Unsere Punkte-Ausbeute wünschen sich andere Vereine. Auch Vereine, die als Aufstiegsfavoriten in die Saison gegangen sind.“

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Der HSV steht vor dem neunten Spieltag mit 17 Zählern an der Tabellenspitze. Am vergangenen Sonntag kassierte die Mannschaft beim 1:3 gegen denn VfL Bochum ihre erste Saison-Niederlage. „Bei mir war das Thema schon nach der Video-Analyse am Montag abgehakt. Dann ist der Blick nach vorn gerichtet“, sagte Leistner.

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Am Sonntag müssen die Hamburger beim heimstarken 1. FC Heidenheim antreten, gegen den sie in der vergangenen Spielzeit zweimal verloren hatten und hinter dem sie am Ende auf Rang vier landeten. „Von außen und tabellerarisch betrachtet ist der HSV Favorit, wenn er nach Heidenheim fährt“, sagte Leistner vor der Partie beim aktuellen Tabellenzwölften. „Wir haben aus der vergangenen Saison ja auch noch eine Rechnung offen.“

Leistner sorgte für Eklat im Pokal

Der Verteidiger war vor der Saison von den Queens Park Rangers nach Hamburg gewechselt. Sein Start war turbulent. Wegen seines Streits mit einem Zuschauer nach der DFB-Pokal-Niederlage beim Drittligisten Dynamo Dresden (1:4) wurde er gesperrt. Zudem sah er beim Sieg in Fürth die Rote Karte wegen einer Notbremse. Dennoch fällt seine Zwischenbilanz beim HSV positiv aus: „Derzeit läuft alles so, wie man sich das vorgestellt hat. Wir stehen auf Platz eins und wollen diesen Platz natürlich verteidigen.“