26. Oktober 2019 / 09:23 Uhr

Ex-Trainer Bruno Labbadia: So stehen die Chancen des HSV und VfB Stuttgart auf den Aufstieg

Ex-Trainer Bruno Labbadia: So stehen die Chancen des HSV und VfB Stuttgart auf den Aufstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bruno Labbadia, Ex-Trainer des HSV und VfB Stuttgart, schätzt die Aufstiegs-Chancen der beiden Zweitligisten ein.
Bruno Labbadia, Ex-Trainer des HSV und VfB Stuttgart, schätzt die Aufstiegs-Chancen der beiden Zweitligisten ein. © dpa
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Nur wenige Trainer kennen sowohl den Hamburger SV wie den VfB Stuttgart so gut wie Bruno Labbadia. In Interview mit dem Portal „t-online.de“ hat der derzeit beschäftigungslose Ex-Coach der beiden Klubs eine Einschätzung über die Aufstiegs-Chancen des HSV und VfB abgegeben.

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Es ist das Top-Spiel der aktuellen Saison in der 2. Liga: Der Hamburger SV empfängt den VfB Stuttgart am Samstagnachmittag (13 Uhr – hier im SPORTBUZZER-Liveticker) zum Duell der Aufstiegs-Favoriten. Im Interview mit dem Portal t-online.de hat sich mit Bruno Labbadia nun ein ehemaliger Trainer der beiden Klubs zu Wort gemeldet – und die Chancen auf den Aufstieg des HSV und VfB, immerhin zurzeit Tabellen-Erster beziehungsweise -Zweiter, eingeschätzt. „Ich verfolge beide Teams intensiv, weil es in meiner Karriere wichtige Stationen waren. Mir haben beide Mannschaften viel Freude bereitet“, sagte der 53-Jährige. „Schade, dass beide in der 2. Liga spielen.“

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Labbadia: „Überzeugt, dass der HSV und VfB Stuttgart aufsteigen“

Aber wie lange noch? Labbadia kommt zu einem positiven Zwischenfazit nach den ersten zehn Spieltagen. Er sei unabhängig vom Ausgang des Spiels „überzeugt, dass es beiden Teams gelingen wird, diese Saison aufzusteigen. Das wäre auch gut für die Bundesliga, weil es zwei sehr schöne Vereine sind. Ich wünsche es beiden“, so der derzeit beschäftigungslose Coach.

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Um dem Traum vom Aufstieg ein Stück näher zu kommen, muss für beide Teams ein Sieg her. Die Bilanz spricht für die Hamburger. Von den bisherigen fünf Heimspielen hat der HSV vier gewonnen und eine Partie unentschieden gespielt. Die Arena ist erstmals in der Saison mit 57.000 Zuschauern ausverkauft. Die Hamburger sind Tabellenführer, Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart folgt mit einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Platz.

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Labbadia, der trotz Europa-League-Qualifikation zum Ende der vergangenen Saison als Trainer beim VfL Wolfsburg ausgestiegen war, juckt es wegen eines neuen Jobs aktuell noch nicht in den Fingern. „Ich bin fantastisch raus aus Wolfsburg, das hat mir unheimlich viel Kraft gegeben. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich direkt hätte weiterarbeiten können – es war nur nicht das Passende dabei“, sagte der Fußball-Lehrer. „Darum warte ich lieber. Ich bin entspannt, beobachte den Markt und werde dann wieder einsteigen, wenn es sich richtig anfühlt.“