21. Februar 2019 / 17:23 Uhr

Bayern-Flirt: Chelsea-Trainer Sarri stellt Hudson-Odoi ins Abseits – auch PSG jagt England-Juwel

Bayern-Flirt: Chelsea-Trainer Sarri stellt Hudson-Odoi ins Abseits – auch PSG jagt England-Juwel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Callum Hudson-Odoi (l.) ist beim FC Bayern und wohl auch bei PSG ein heißer Kandidat – unter Chelsea-Trainer Maurizio Sarri kommt er derzeit gar nicht zum Zuge.
Callum Hudson-Odoi (l.) ist beim FC Bayern und wohl auch bei PSG ein heißer Kandidat – unter Chelsea-Trainer Maurizio Sarri kommt er derzeit gar nicht zum Zuge. © 2019 Getty Images
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Was wird nach dem geplatzten Transfer zu Bayern München aus Callum Hudson-Odoi? Der englische Youngster bekommt von seinem Trainer Maurizio Sarri derzeit kaum Einsatzzeiten – nun buhlt wohl neben dem FCB ein weiterer Klub um das Offensivtalent.

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Das Transferfenster ist geschlossen – doch schon jetzt kommt wieder Bewegung in die Personalie Callum Hudson-Odoi. Der 18-Jährige wurde bis zur letzten Sekunde der vergangenen Wechselperiode im Januar mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Der deutsche Rekordmeister, allen voran Sportdirektor Hasan Salihamidzic, betonten mehrfach das Interesse am Offensivtalent des FC Chelsea. Doch am Ende machten die „Blues“ dem FCB einen Strich durch die Rechnung – die letzte Offerte lag dem Vernehmen nach bei 40 Millionen Euro.

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Chelsea-Coach Sarri lässt Hudson-Odoi schmoren

Während der in der Kritik stehende Chelsea-Trainer Maurizio Sarri während der Transferphase noch in höchsten Tönen über Hudson-Odoi sprach und ihm eine goldene Zukunft in London versprach, hat der Italiener seine Meinung seitdem offenbar geändert. Das englische Juwel hatte um offizielle Freigabe gebeten, was seinem Coach offenbar nicht sonderlich gefallen hat. Nur noch 13 Spielminuten durfte der Flügelstürmer seit dem Ende der Transferphase für Chelsea absolvieren.

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Wie die englische Zeitung Sun berichtet, ist Hudson-Odoi mittlerweile „wütend“ über seine Situation beim Premier-League-Klub. Das dürfte die Chancen der Bayern erhöhen, ihren Wunschspieler im Sommer doch noch verpflichten zu können. Doch wie das Blatt ebenfalls berichtet, hat mit Paris Saint-Germain offenbar ein weiterer Verein großes Interesse an Hudson-Odoi. Dem Medienbericht von der Insel zufolge soll PSG um den deutschen Trainer Thomas Tuchel ein Angebot für den englischen Nationalspieler (Vertrag läuft noch bis 2020) vorbereiten.

Gullit rät Hudson-Odoi zu Wechsel ins Ausland

Derweil hat die niederländische Legende Ruud Gullit dem Chelsea-Youngster einen Wechsel nahegelegt. "Ich würde ihm raten, zu gehen. Willian und Pedro sind vor ihm, was soll er da machen? Er wird einfach nicht spielen", sagte der 56-Jährige zum TV-Sender BeIN Sports. Gullit spielte in den 90er-Jahren selbst für die "Blues", er absolvierte dort zwischen 1995 und 1998 insgesamt 50 Pflichtspiele (fünf Treffer).

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"Das Beste, was junge englische Spieler machen können, ist ein Wechsel ins Ausland, weil sie bei den besten Mannschaften der Premier League sowieso nicht zum Einsatz kommen. Diese Mannschaften brauchen sofort Erfolg", betonte Gullit. Der 66-malige niederländische Nationalspieler meint, dass die Youngster eher nach „Holland, Deutschland oder Frankreich wechseln“ sollten.