29. August 2019 / 15:16 Uhr

Offiziell: Nico Hülkenberg verliert Renault-Cockpit - "Es geht nicht nur um die Leistung"

Offiziell: Nico Hülkenberg verliert Renault-Cockpit - "Es geht nicht nur um die Leistung"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nico Hülkenberg wird 2020 nicht mehr im Cockpit des schwarz-gelb lackierten Renault sitzen. Der Formel 1 bleibt der 32-Jährige wohl trotzdem erhalten.
Nico Hülkenberg wird 2020 nicht mehr im Cockpit des schwarz-gelb lackierten Renault sitzen. Der Formel 1 bleibt der 32-Jährige wohl trotzdem erhalten. © Getty
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Nico Hülkenberg muss sich nur neuen Formel-1-Saison ein neues Team suchen. Der 32-Jährige erhält bei Renault keinen neuen Vertrag und wird von Youngster Esteban Ocon ersetzt.

Der deutsche Formel-1-Rennfahrer Nico Hülkenberg muss sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen und verliert im kommenden Jahr sein Cockpit bei Renault an den Franzosen Esteban Ocon. Wie das französische Werksteam am Donnerstag am Rande des Großen Preises von Belgien bekanntgab, erhält der 22 Jahre alte Ocon einen Mehrjahresvertrag und wird ab 2020 an der Seite des Australiers Daniel Ricciardo fahren. Der Vertrag des 32 Jahre alten Emmerichers Hülkenberg läuft am Saisonende aus und wird nicht verlängert. Er fährt seit 2017 für Renault.

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„Es ist schade, dass die Reise mit Renault nach der Saison endet. Vor allem, weil wir unsere Ziele noch nicht erreicht haben“, twitterte Hülkenberg, der mit 17 Punkten nur WM-14. ist. Zu seiner Zukunft wollte er sich nicht konkret äußern: „Ich bin zuversichtlich, eine gute Lösung zu finden, aber es gibt noch nichts zu verkünden.“

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Haas-Teamchef Steiner bestätigt Interesse an Hülkenberg-Verpflichtung

Hülkenberg äußerte leise Kritik an der Entscheidung, ihn ziehen zu lassen. "Es ist bekannt, dass die Wahl der Fahrer nicht nur mit der Leistung zu tun haben, sondern mit einem ganzen Bündel von Faktoren. So läuft es nunmal..." Ähnlich hatte der Deutsche sich bereits 2017 in einem SPORTBUZZER-Interview geäußert. Ocon, der zuletzt als Reservefahrer bei Mercedes aktiv war, gehört bereits seit 2016 zum Formel-1-Zirkus. Nach einem Halbjahr bei Manor fuhr der Franzose in den Jahren 2017 und 2018 für Force India, das heute Racing Point heißt.

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Auch nach dem Aus bei Renault könnte Hülkenberg, der seit 2010 in der Formel 1 hinter dem Steuer sitzt, im kommenden Jahr weiter in der Königsklasse des Motorsports aktiv bleiben. Teamchef Günter Steiner vom US-Rennstall Haas bestätigte am Donnerstag im Fahrerlager von Spa-Francorchamps bereits Interesse an einer Verpflichtung des Rheinländers. Bei den Amerikanern, die eine chaotische Saison erleben, läuft der Vertrag des Franzosen Romain Grosjean aus, der ersetzt werden könnte.

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Renault-Teamchef Cyril Abiteboul dankte Hülkenberg in einer Mitteilung des Teams für seinen Einsatz in den vergangenen drei Jahren. Es sei „eine schwierige Entscheidung“ gewesen, künftig nicht mehr mit Hülkenberg zusammenzuarbeiten, betonte der Franzose.

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