15. Februar 2021 / 17:45 Uhr

Hütter, ten Hag, Marsch & Co.: Das sind die möglichen Rose-Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach

Hütter, ten Hag, Marsch & Co.: Das sind die möglichen Rose-Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gelten als mögliche Rose-Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter, Erik ten Hag und Jesse Marsch.
Gelten als mögliche Rose-Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach: Adi Hütter, Erik ten Hag und Jesse Marsch. © IMAGO/Kirchner, Alex Grimm, Dean Mouhtaropoulos, Adam Pretty/Getty Images
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Borussia Mönchengladbach ist nun auf der Suche nach einem neuen Trainer. Erfolgscoach Marco Rose schließt sich im Sommer dem BVB an. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über mögliche Nachfolger am Niederrhein.

Trainer Marco Rose wird nach seinem Abschied von Borussia Mönchengladbach in der kommenden Saison Cheftrainer beim Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund. Der BVB bestätigte am Montag "eine entsprechende Zusage" des 44-Jährigen. Die Gladbacher hatten zuvor verkündet, dass Rose zu Dortmund wechseln möchte und dies möglich sei, "sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden". Die Ausstiegsklausel liegt offenbar bei fünf Millionen Euro.

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Nun stellt sich die Frage, wen Max Eberl als Rose-Nachfolger an den Niederrhein holen wird. Zuletzt gab es schon einmal Gerüchte über eine Kontaktaufnahme zwischen Borussia Mönchengladbach und Erik ten Hag, Trainer bei Ajax Amsterdam. Doch es gibt mehrere interessante Namen auf dem Markt - alle stehen aber aktuell bei anderen Vereinen unter Vertrag. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über mögliche Rose-Nachfolger.

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Adi Hütter: Der Österreicher hat einen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2023. Gerade ist er auf dem besten Weg, die SGE erstmals in die Champions League zu führen. Von daher ist es fraglich, ob er die Hessen verlassen würde. Ansonsten ist der 51-Jährige ein unaufgeregter Typ, der für zwei Dinge steht, die Gladbach unbedingt will: Erfolg und attraktiven Fußball.


Erik ten Hag: Der Niederländer wurde bereits vor einigen Wochen mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. Der 51-Jährige besitzt bei Ajax Amsterdam einen Vertrag bis 2022 und würde vom Profil her von allen Kandidaten wohl am ehesten zu Gladbach passen. Er hat bei Ajax einen Traditionsklub zu alter Stärke geführt mit tollem Offensivfußball, viele junge Spieler entwickelt und integriert. Aber: sowohl er als auch Borussia haben eine angebliche Kontaktaufnahme erst kürzlich dementiert.

Gerardo Seoane: Der 42-jährige Schweizer ist bisher eher Insidern bekannt. Doch mit den Young Boys Bern, wo er noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, ist er zweimal Schweizer Meister geworden. Bei einem Angebot aus der Bundesliga dürfte ihm aber sein Klub wohl keine Steine in den Weg legen. Eberl hat ihn nach SPORTBUZZER-Informationen schon länger auf dem Zettel, beobachtet seine Entwicklung sehr genau.

Florian Kohfeldt: Vom Typ her würde er sicherlich gut Eberl und Gladbach passen. Durch den Absturz mit Werder Bremen hat seine Anerkennung in der Liga allerdings gelitten. Aktuell lässt er defensiven Ergebnisfußball spielen, der so gar nicht zur Philosophie der Borussia passt. Dass er es auch anders kann, hat er aber bereits bewiesen. Sein Vertrag läuft in Bremen noch bis 2023.

Salzburg-Trainer Marsch will in die Bundesliga

Urs Fischer: Der Schweizer hat Union Berlin zu einer echten Top-Mannschaft in der Bundesliga gemacht und ist sicher einer der Trainer-Überflieger der letzten Jahre. Eberl hat ihn mit seinen Schweizer Verbindungen schon zu Fischers Zeit in Zürich, Thun und Basel genau verfolgt. Dort war er allerdings nicht so unantastbar wie nun bei Union. Ob sein bis 2023 geltender Vertrag ein Hinderungsgrund für einen Transfer ist?

Jesse Marsch: Kommt der nächste Gladbach-Trainer wieder von einem Red-Bull-Klub? Wie schon Rose trainiert auch Marsch RB Salzburg, wo er einen Vertrag bis 2022 besitzt. Gegenüber dem SPORTBUZZER macht er keinen Hehl daraus, dass er unbedingt in die Bundesliga will: "Ich finde die Bundesliga eine super Liga. Ich mag das Niveau, die Stadien, die Fußball-Kultur. Mein Jahr als Co-Trainer in Leipzig war großartig. Es ist immer ein Kompliment, wenn ich meinen Namen im Zusammenhang mit einem Trainer-Posten in Deutschland lese. Das hätte ich nie in meinem Leben gedacht. Deshalb sehe ich die Bundesliga als eine überragende Chance für mich.“ Er wäre mit seiner Leipzig- und Salzburg-Vergangenheit fast schon der logische Nachfolger für Rose.