15. Januar 2021 / 22:18 Uhr

IceFighters Leipzig kassieren zweite Niederlage gegen die Crocodiles Hamburg

IceFighters Leipzig kassieren zweite Niederlage gegen die Crocodiles Hamburg

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
Kein Durchkommen für die IceFighters: Gäste-Goalie Niklas Zoschek hält den Kasten dicht.
Kein Durchkommen für die IceFighters: Gäste-Goalie Niklas Zoschek hält den Kasten dicht. © Ralf Homburg
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Revanche missglückt: Die IceFighters Leipzig haben bei den Crocodiles Hamburg 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) verloren. Die Mannschaft von Cheftrainer Sven Gerike blieb im Norden tor- und punktlos. 

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Leipzig. Die Hamburger Festspiele für den Leipziger Eishockey-Oberligisten IceFighters gingen am Freitagabend weiter. Noch vor einer Woche unterlagen die Sachsen im heimischen Kohlrabizirkus mit 3:4. Dieses Mal reiste die Mannschaft von Cheftrainer Sven Gerike zum Tabellendritten nach Hamburg und hatte erneut bei der 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) Niederlage das Nachsehen.

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Defensive zu vogelwild

Das Match knüpfte nahtlos an das Duell der Vorwoche an. Schnell, schön anzuschauen, wenig Strafen. Im ersten Drittel gab es sogar gar keine. Die Eiskämpfer verzeichneten zwar mehr Zeit in der gegnerischen Offensive, dort allerdings gelang zunächst wenig. Zur Pause konstatierte Stürmer Moritz Israel: „Wir müssen mehr Scheiben zum Tor bringen.“ Die Hanseaten machten genau das wesentlich besser. Patrick Glatzel musste mehrfach in höchster Not retten. Das verdiente 1:0 der Crocodiles konnte er jedoch nicht verhindern.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zur Niederlage der IceFighters

Die IceFighters Leipzig verlieren den zweiten Vergleich gegen die Crocodiles Hamburgmit 0:2. Zur Galerie
Die IceFighters Leipzig verlieren den zweiten Vergleich gegen die Crocodiles Hamburgmit 0:2. ©

Trotz einiger Kontergelegenheiten der Krokodile waren die IceFighters im zweiten Durchgang nach vorne deutlich zielstrebiger. Wie jedoch in der Woche zuvor wurden dabei beste Möglichkeiten ausgelassen. Hamburgs Top-Scorer Dominik Lascheit entsprechend bedient: „Wir spielen Pussykram. Fahren keine Checks.“ Und trotzdem führten seine Farben noch mit 1:0. Aber nur kurz. Direkt nach Wiederbeginn gelang Patrick Saggau das 2:0 für Hamburg. Die IceFighters lieferten zwar weiterhin ein gutes Auswärtsspiel, doch es fand kein Puck am Hamburger Goalie Niklas Zoschke vorbei und so blieb es bei der Binsenweisheit: „Wer keine Tore schießt, holt keine Punkte.“ Bevor die Hamburger Festspiele am Mittwoch im Kohlrabizirkus weiter gehen, steht noch die lange Fahrt nach Tilburg über die Landesgrenzen hinaus bevor am Sonntag.

„Wie im ersten Drittel dürfen wir nicht auftreten. Das war in der Defensive zu vogelwild. Dann sah es vielmehr nach unserem Spiel mit viel Speed aus. Aber wir brauchen nicht jammern. Wir haben zu viele Fehlentscheidungen mit der Scheibe gemacht vor dem Tor. So kannst du nicht gewinnen", resümierte Coach Sevn Gerike.