03. Januar 2021 / 20:14 Uhr

IceFighters Leipzig nach Doppelschlag gegen Herford nicht zu bremsen 

IceFighters Leipzig nach Doppelschlag gegen Herford nicht zu bremsen 

Stephanie Riedel
Leipziger Volkszeitung
Überlegene Icefighters: Die Leipziger sichern sich einen Heimsieg gegen Herford.
Robin Slanina, Moritz Israel, Walther Klaus, Sofiene Bräuner(l-r) bejubeln das 1:0. © Christian Modla
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Bombenstart: Die IceFighters Leipzig haben durch den Doppeltorschützen Robin Slanina ein Feuerwerk gegen den Herforder EV gezündet und siegten 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) im Kohlrabizirkus. Passend zum Wintereinbruch in der Messestadt stülpten die Sachsen ihr Weihnachtstrikot nochmal über. 

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Leipzig. Vorzeitiges Geburtstagsgeschenk für Chefcoach Sven Gerike: Das neue Jahr war erst drei Tage jung und die IceFighters Leipzig mussten schon zum zweiten Appell im Januar antreten. Das vierte und letzte Aufeinandertreffen gegen den Herforder EV haben die Eiskämpfer 6:2 (2:1, 3:0, 1:1) gewonnen. Nachdem Gerike zum Neujahrstag auf nur elf Akteure zurückgreifen konnte, lichtete sich am Sonntagabend das Leipziger Lazarett. Die Eishockeycracks Hannes Albrecht, Florian Eichelkraut, Maximilian Spöttel und Oliver Noack standen wieder auf den Kufen.

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Die IceFighters legten einen druckvollen Start in ihren Winterleibchen hin. Topscorer Robin Slanina setzte seinen sechsten Treffer gegen den Lieblingsgegner Herford. Dem 30-Jährigen gelang in der 12. Minute der nächste Schlag (2:0) und sein 12. Saisontor. Doch HEV-Spieler Marius Garten erzielte aus Nahdistanz den Anschlusstreffer.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Heimsieg der IceFighters

Die IceFighters Leipzig konnten das Spiel gegen den Herforder EV am Sonntagabend mit 6:2 gewinnen. Zur Galerie
Die IceFighters Leipzig konnten das Spiel gegen den Herforder EV am Sonntagabend mit 6:2 gewinnen. ©

Das Mitteldrittel dominierten die Hausherren durch eine stärkere Offensive. Die Gerike-Männer bestraften einen Abstimmungsfehler der Gäste eiskalt – Sofiene Bräuner schoss in der 24. Spielminute den Puck an Goalie Ennio Albrecht vorbei ins freie Eck. Kapitän Eichelkraut drückte im Powerplay die Scheibe zum 4:1 über Linie. Dann war Moritz Israel zur Stelle, der nur zwei Minuten später für die Sachsen traf.

Corona-Fälle beim Gegner Hannover

Die Herforder versuchten im dritten Drittel das Ruder herumzureißen und verteidigten engagierter. Letzlich konnte das Team von Jeffrey Job nur Ergebniskosmetik betreiben, denn der Powerplay-Treffer durch Guillaume Naud zum 5:2 war kein Knotenlöser. Die IceFighters machten den Sack zu. Den entscheidenden Treffer sicherte Israel zum 6:2.

Coach Gerike war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben von der ersten bis zur letzten Minute geackert. Das war insgesamt – vom Torwart über die Verteidiger bis zu den Stürmern – eine perfekte Arbeit." Der Teamchef kann zu seinem 44. Geburtstag am Dienstag auf den Sieg seiner Mannschaft anstoßen. Am Mittwoch müssen die Eiscracks dann im Norden bei den Rostock Piranhas ran. Anbully ist 19:30 Uhr. Das Match wird stattfinden, doch dass der Spielplan nicht in Stein gemeißelt ist, wurde wieder einmal klar. Aufgrund zweier Corona-Fälle im Team der Hannover Indians, wird die Partie gegen die IceFighters kommenden Sonntag sicher nicht stattfinden können.