01. Dezember 2019 / 20:53 Uhr

IceFighters Leipzig: Nächstes Sechs-Punkte-Wochenende sichert Platz drei

IceFighters Leipzig: Nächstes Sechs-Punkte-Wochenende sichert Platz drei

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
Jubel bei Leipzig.
Jubel bei Leipzig. © Christian Modla
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Nachdem die IceFighters am Freitagabend schon Krefeld schlagen konnten, folgte am Sonntag der zweite Sieg. Leipzig gewann zu Hause gegen Essen mit 6:4.

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Leipzig. Die Exa Icefighters Leipzig haben am Sonntagabend dort weitergemacht, wo sie zuletzt aufgehört haben. Beim 6:4 (1:0, 4:2, 1:2) über die Moskitos Essen gelang den Sachsen vor knapp 1500 Zuschauern der zweite „Pflichtsieg“ in Folge, was zugleich das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge und den Sprung auf Tabellenplatz drei bedeuten sollte.

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Die Bilder zum Spiel zwischen IceFighters Leipzig und Moskitos Essen ©
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Dafür legten die Cracks von Cheftrainer Sven Gerike den Grundstein bereits am Freitagabend. Beim Krefelder EV gelang der zweite zweistellige Auswärtserfolg der Saison. Beim 10:1 (4:0, 2:1, 4:0)-Sieg trugen sich Kapitän Florian Eichelkraut (3x), Hannes Albrecht (2x), Leon Lilik, Michal Velecky, Hubert Berger, Gianluca Balla und Routinier Esbjörn Hofverberg in die Torschützenliste ein. Sven Gerike war sehr zufrieden: „Das war eine gute Leistung. Wenn jeder einen deutlichen Sieg erwartet und du dann mit 10:1 gewinnst, ist das souverän.“

Mannschaft brauchte Anlaufzeit

Am ersten Advent im Kohlrabizirkus brauchte seine Mannschaft dagegen eine Menge Anlaufzeit. Zu wenig Schwung, zu wenig Zug zum Tor. Das stand irgendwie bezeichnend für beide Teams in einer niveau- und chancenarmen Partie zu Beginn. Geschäftsführer André Krüll: „Ein sehr zerfahrenes Spiel bisher.“

Eine entscheidende Szene sollte folgen. Die Gäste bekamen einen Penalty zugesprochen. Das Geburtstagskind aus der Woche, Patrick Glatzel, konnte Julian Airich die Show stehlen und in der gleichen Minute (19.) stand bei einem Abpraller Moritz Israel goldrichtig zum 1:0. Diese Glücksminute sollte der Weckruf für die Sachsen sein.

Wie die Feuerwehr legte der Tabellendritte im Mittelabschnitt los. Mit einem Doppelschlag in der ersten Minute durch Hannes Albrecht und Antti Paavilainen konnte eine beruhigende 3:0-Führung erspielt werden, die Michal Velecky kurzerhand später mit dem 4:0 weiter ausbauen sollte. Leipzig schien nach 23 Minuten wie der sichere Sieger auszusehen, ehe der Schlendrian wieder zugeschlagen hatte.

Verletzung von Michal Velecky

Mit der Verletzung von Michal Velecky (Schulterprobleme) kam es kurzzeitig zum Bruch. Innerhalb von zwei Minuten verkürzten Kraus und Zajic – 4:2. Gerike nahm wie schon in Krefeld seine Auszeit früh, um die Sinne zu schärfen. Das 5:2 vor der zweiten Pause von Gianluca Balla war eine wichtige Beruhigungspille.

Der letzte Durchgang ist schnell erzählt. Albrecht schnürte seinen Doppelpack und mehr als die Tore zum 6:3 und 6:4 von Grözinger und Huebscher ließ ein starker Patrick Glatzel samt seiner Vorderleute nicht mehr zu.

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Mit diesem Arbeitssieg und gleichbedeutend dem vierten Erfolg in Serie im Gepäck fahren die Icefighters nun am kommenden Freitag zum absoluten Topspiel nach Tilburg. Der Dritte möchte dann beim Tabellenführer überraschen. In acht Gastspielen gelang den Eiskämpfern bis dato kein Erfolg. Schlägt nun die Stunde des Premierensieges?

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