13. Oktober 2019 / 21:09 Uhr

IceFighters Leipzig: Niederlage im Spitzenspiel gegen Herner EV

IceFighters Leipzig: Niederlage im Spitzenspiel gegen Herner EV

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
IceFighters Leipzig – Herner EV, Icehockey Oberliga.
Schade! Die IceFighters aus Leipzig verlieren das Spitzenspiel. © Alexander Prautzsch
Anzeige

Nach der 0:2-Niederlage in Hamburg empfingen die Exa Icefighters Leipzig am Sonntagabend den neuen Spitzenreiter Herner EV.

Anzeige
Anzeige

Leipzig. Es war das erste Brüderduell auf der Bande zwischen Sven Gerike (Leipziger Chefcoach) und Lars Gerike (Co-Trainer Herne). Am Ende unterlagen die IceFighters deutlich dem Tabellenführer mit 3:7 (0:1, 3:2, 0:4) vor gut 1700 Zuschauern. Das Ergebnis täuschte zum Schluss gewaltig, denn die Partie hielt lange das, was sie vorher versprach. Es entwickelte sich ein packendes Duell zweier strukturierter und gefälliger Mannschaften, samt zwei unterhaltsamen Faustkämpfen.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Heimspiel der IceFighters gegen den Herner EV

Die IceFighters aus Leipzig verlieren das Spitzenspiel gegen den Herner EV 3:7. Zur Galerie
Die IceFighters aus Leipzig verlieren das Spitzenspiel gegen den Herner EV 3:7. ©
Anzeige

Beide hatten ihre Momente. Im ersten Drittel übernahm zuerst der Spitzenreiter das Zepter und kam zu einigen aussichtsreichen Chancen. Die IceFighters fighteten sich ins Match und bekamen ihrerseits die erste Druckphase. Dieser hielten die Gäste um den starken Björn Linda stand. Eine Strafe gegen Leon Lilik bedeutete den Rückstand. Dennis Thielsch nahm Maß und netzte zur Führung ein. Überhaupt war das Powerplay einer der entscheidenden Unterschiede in diesem Spitzenspiel. In der temporeichen Begegnung blieben die Eiskämpfer an ihrem Gegner immer wieder dran. Erek Virch traf beim einzigen Leipziger Überzahltreffer zum Ausgleich.

50 Minuten mitgehalten

Es war der Aufgalopp zu torreichen Minuten. Herne legte vor mit dem 2:1, den postwendend Michal Velecky und Damian Schneider mit dem schönsten Tor des Abends ausgleichen konnten. Und dann verteilten beide Teams artig Geschenke. Ein Wechselfehler von Leipzig bedeutete das 2:3, ein Abspielfehler von Herne nutzte Doppeltorschütze Schneider eiskalt aus. Das 3:3 der Pausenstand zum zweiten Drittel. „Zwei starke Mannschaften haben sich einen tollen Kampf geliefert, mit sogar leichten optischen Vorteilen für uns“, befand Sven Gerike im Nachgang. Eine hochklassige und enge Partie lief in Richtung Overtime, doch im letzten Drittel brach es über die IceFighters hinein. Die Top-Reihe des Herner EV legte durch Dennis Palka (46.) wieder vor.

Mehr zum Eishockey in Sachsen

Bis zur 50. Minute blieb Leipzig dran am Tabellenführer. Dann die Schlüsselszene: bei einer Auszeit von Herne gingen Geschäftsführer André Krüll, der am Samstag groß seinen 50-sten Geburtstag feierte, die Emotionen durch. Seine Strafe: 2 Minuten + Spieldauer. Die Sachsen waren dann von der Rolle. Mit drei Powerplay-Toren zeigte der Spitzenreiter, warum er ungeschlagen war und ist. „Über die letzten zehn Minuten sage ich nichts, ich bin dennoch stolz auf meine Mannschaft“, konstatierte Gerike. Sein gegenüber, Danny Albrecht, pflichtete ihm fair bei: „Ich bin zufrieden mit den drei Punkten und vor allem mit unserem Powerplay. Das Ergebnis spiegelte allerdings das Spiel nicht wieder. Der Schiedsrichter hat ein hochklassiges Oberliga-Spiel kaputt gemacht.“ Dafür können sich die IceFighters freilich nichts kaufen, außer der Beweis: 50 Minuten mehr als mitgehalten zu haben.

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN