03. November 2019 / 22:09 Uhr

IceFighters Leipzig unterliegen denkbar knapp am Pferdeturm

IceFighters Leipzig unterliegen denkbar knapp am Pferdeturm

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
IceFighters-Coach Sven Gerike konnte nicht zufrieden sein.
IceFighters-Coach Sven Gerike konnte nicht zufrieden sein. © Christian Modla
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Am Sonntagabend gibt es keine Punkte für die Leipziger. In Hannover verliert man gegen die Indians mit 4:5.

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Hannover/Leipzig. Im VIP-Bereich der Hannover Indians wurde groß aufgetischt: Leipziger Allerlei war die Hauptspeise. Dass ihr Team die gleiche Hauptspeise am Sonntagabend bekam, lag zu großen Teilen an den Exa Icefighters. Bei der 4:5 (1:2, 2:3, 1:0)-Niederlage am Pferdeturm besiegten sich die Leipziger zum großen Teil selbst.

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Der Auftakt verlief schon schlecht: Nach 20 Sekunden liefen die Sachsen in einen Konter. Der Sonntagsschuss von Chad Niddery bedeutete den 0:1 Rückstand. Leipzig war bei 5 gegen 5 nicht schlecht im Spiel, bekam aber unnötige Strafzeiten. Zweimal war ein Mann zu viel auf dem Eis. Cheftrainer Sven Gerike dazu : „Wir sind bescheiden ins Spiel gestartet. Das war für uns schwer ins Spiel zu kommen auch durch die Strafen.“ Das 2:0 von Weyrauch beantwortete postwendend Kapitän Florian Eichelkraut mit dem 2:1. Einer der Schlüsselszenen, warum Leipzig keine Punkte verdient hatten: Selbst eine 5 gegen 3 Überzahl für 50 Sekunden nutzten die Icefighters nicht.

Zu viel Hektik im Spiel

Im zweiten Abschnitt wirkten die Icefighters konfus zu Beginn. Arnoldas Bosas und Branislav Pohanka brachten die Indians vermeintlich beruhigend mit 4:1 in Front. Gerike zog nach 24 Minuten seine Auszeit und den Torwartwechsel. Patrick Glatzel kam für Eric Hoffmann ins Match. Gerike zu den ersten Minuten: „Da war zu viel Hektik im Spiel. Zu viel Hin und Her. So kannst du die Spiele nicht gewinnen.“ Die Auszeit fruchtete zunächst. Michal Velecky konnte mit zwei Treffern die Partie wieder spannend machen. „Wir haben immer wieder Moral gezeigt, auch nach dem Torwartwechsel“, erklärte Gerike. Denn seine Mannschaft gab auch nach dem 5:3 in einer fünfmütigen Unterzahl nicht auf. Erek Virch kam bei einem Check zu spät und fehlt durch seine Spieldauerstrafe am Freitag beim Derby in Halle. Zweite Pause. Geschäftsführer André Krüll wusste: „Das wird fast nicht mehr machbar sein. Immer wenn wir dran sind, kassieren wir ein Tor.“ Im letzten Durchgang schaffte Leipzig den Anschluss. Hannes Albrecht verlud freistehend den Torwart der Indians, die danach voll auf Abwehrschlacht gingen.

Gerike riskierte am Ende alles, aber auch bei 6 gegen 4 fiel der Ausgleich nicht mehr. Sein Fazit: „Wir sind etwas kopflos angerannt im letzten Drittel und fünf Gegentore sind im Eishockey einfach zu viel.“ Eine andere nackte Wahrheit: 3 Überzahltore Hannover – 0 Überzahltore Leipzig. Funktionieren die Special Teams am Freitag (20 Uhr) besser, so ist bei kriselnden Saale Bulls (1:5 gegen Hamburg) ein Derbysieg allemal drin.

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