14. Juli 2022 / 22:27 Uhr

"Ich habe nicht vor ...": Christopher Nkunku spricht Klartext über seine Leipzig-Zukunft

"Ich habe nicht vor ...": Christopher Nkunku spricht Klartext über seine Leipzig-Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christopher Nkunku will länger bei RB Leipzig bleiben.
Christopher Nkunku will länger bei RB Leipzig bleiben. © IMAGO/Picture Point LE
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Die Entwicklung von Christopher Nkunku zu einem Top-Star des Weltfußballs verläuft rasant und doch nicht unerwartet. Zuletzt verlängerte der Franzose seinen Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig. Nun hat der Nationalspieler über seine Zukunft bei den Sachsen gesprochen.

Ein Ausruhen oder Lockerlassen gibt es für Christopher Nkunku nicht. Im Trainingslager von RB Leipzig im österreichischen Aigen in der Steiermark missachtete der Franzose am Mittwoch zunächst dezent die Anweisung von Trainer Domenico Tedesco zur Erholung. Im Fitness-Zelt neben dem Übungsplatz des ATV Irdning hatte er eine kleine Extraschicht eingelegt und auch seine Teamkollegen beeindruckt.

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Und das soll noch länger so sein. Halb Europa war bis vor Kurzem hinter ihm her. "Ich habe ganz bewusst verlängert und habe nicht vor, den Verein kommenden Sommer zu verlassen", sagte der Franzose am Donnerstag im Schlosshotel Pichlarn. Dass Nkunku in der Sommerpause mit seiner Unterschrift sämtliche Spekulationen über einen Wechsel zu einem der Topklubs Europs beendet hat, gehörte zu den größeren Überraschungen auf dem Transfermarkt. Und auch die Aussage des 24 Jahre alte Offensivspielers am Donnerstag, dass die Verlängerung seines Arbeitspapiers bis 2026 nicht doch darauf hinauslaufe, den Bundesligisten kommenden Sommer mit Hilfe einer Ausstiegsklausel beziehungsweise einer Handschlagsvereinbarung zu verlassen.

Der agile Rechtsfuß war vergangene Spielzeit die überragende Figur im Team von RB Leipzig, mit dessen Hilfe der Bundesligist aus Sachsen Vierter der Meisterschaft wurde, das Halbfinale der Europa League erreichte und den DFB-Pokal gewann. 32 Tore und 20 Vorlagen in 52 Pflichtspielen steuerte Nkunku dazu bei. Im Anschluss wählten ihn die Kollegen aus der Liga zum besten Spieler der Saison. Das Votum ehre ihn, sagte Nkunku im Teamhotel, ordnete seine Bedeutung aber ein. "Fußball ist in erster Linie ein Mannschaftssport. Ich kann solche Titel nicht allein gewinnen, deshalb teile ich ihn mit meinem Team."

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Und doch formulierte Nkunku auch ambitionierte Ziele. "Wir haben hier noch Aufgaben zu erledigen. Wir haben mit dem Pokalsieg schon viel erreicht. Doch wir wollen mehr!", sagte der französische Nationalspieler mit Blick auf das Team. Und auch selbst sieht er noch Steigerungsmöglichkeiten: "Ich habe eine gute Saison gespielt, aber das war auf diesem Niveau meine erste. Das will ich wiederholen."

Aber: Ob Nkunku tatsächlich über den kommenden Sommer hinaus bleibt, ist dennoch offen. Mit einer erfolgreichen WM in Katar im Winter und einer weiteren Saison mit RB in der Bundesliga könnte er neue Begehrlichkeiten wecken, die das Ende seiner Zeit in Leipzig einläuten. Bis dahin aber genießen alle Seiten die Aussicht auf mindestens eine weitere Spielzeit zusammen. So sagte Trainer Tedesco stellvertretend am Mittwoch: "Das ist ein Signal." Christopher Nkunku sei für RB so wichtig wie bislang "für die Bayern Robert Lewandowski."