31. Mai 2015 / 21:19 Uhr

"Ich möchte raus in die Welt"

"Ich möchte raus in die Welt"

Nadine Bieneck
Märkische Allgemeine Zeitung
Pauline Bremer wagt den Sprung zum französischen Meister Olympique Lyon.
Pauline Bremer wagt den Sprung zum französischen Meister Olympique Lyon. © Julian Stähle
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Frauen Bundesliga: Pauline Bremer spricht über ihren Wechsel zu Olympique Lyon.

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Wenige Tage vor dem Start der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Kanada wurde bekannt, dass Nationalspielerin Pauline Bremer (19) vom 1. FFC Turbine Potsdam in die französische Liga zu deren Meister Olympique Lyon wechselt. Wir haben mit der Stürmerin über den Wechsel gesprochen.

*Ihr Wechsel nach Frankreich zu Olympique Lyon kommt für viele überraschend. Wie kam es dazu? *

Pauline Bremer: Auch für mich kam das Ganze überraschend. Das Angebot bekam ich vor wenigen Wochen. Ich habe dann sehr lange und intensiv darüber nachgedacht, mir viele Gedanken gemacht, und mich nach reichlicher Überlegung dazu entschieden, in diesem Sommer zu Olympique Lyon zu wechseln. Ich habe vor kurzem erfolgreich mein Abitur abgeschlossen. Durch den Wechsel zu einem Verein wie Lyon sehe ich die Möglichkeit, mich sportlich, vor allem aber persönlich enorm weiter zu entwickeln.

*Mit 19 Jahren bereits ins Ausland zu wechseln, ist ein mutiger Schritt. *

Pauline Bremer:Schon in der Schulzeit war es mein Traum, eines Tages Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Das hat mich schon immer gereizt. Ich möchte raus in die Welt, eine neue Kultur und Sprache kennenlernen. Ich denke, vor allem für die persönliche Entwicklung ist so etwas unglaublich wertvoll und lohnenswert. Aus diesem Grund habe ich bei meiner Vertragsverlängerung betont, nach dem Abitur problemlos ins Ausland wechseln zu können. Diesem Anliegen ist der Verein durch die Aufnahme einer entsprechenden Klausel in meinem Vertrag dann nachgekommen.

*Was bleibt, wenn Sie an 1. FFC Turbine Potsdam zurückdenken? *

Pauline Bremer:Ich gehe mit einem weinenden Auge. Ich habe mich hier immer unglaublich wohl gefühlt. Dieser Abschied fällt mir schon nicht leicht. Daher habe ich mich mit der Entscheidung auch sehr schwer getan, das ist nicht leichtfertig übers Knie gebrochen. Ich bin allen Verantwortlichen bei Turbine, insbesondere den Trainern und der Mannschaft, sehr dankbar für die letzten drei Jahre. Ich habe bei Turbine soviel gelernt und erlebt, vor allem die tollen Fans und das ganze Umfeld. Ich habe hier viele Freunde gefunden. Ich werde Turbine auf jeden Fall aus der Ferne immer die Daumen drücken.

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