05. Oktober 2021 / 10:09 Uhr

"Der Fußball ist echt mau": Vereins-Ikone Uwe Seeler zweifelt an Bundesliga-Aufstieg des HSV

"Der Fußball ist echt mau": Vereins-Ikone Uwe Seeler zweifelt an Bundesliga-Aufstieg des HSV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uwe Seeler übt Kritik am aktuellen Auftreten des Hamburger SV.
Uwe Seeler übt Kritik am aktuellen Auftreten des Hamburger SV. © IMAGO/Chris Emil Janßen/agefotostock (Montage)
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Der Hamburger SV startete durchwachsen in die neue Zweitliga-Saison. Nach neun Spielen rangieren die Hanseaten auf Platz sieben des Tableaus. Klub-Ikone Uwe Seeler zweifelt daher am Aufstieg des einstigen Bundesliga-Dinos. Spitzenreiter und Stadtrivale FC St. Pauli kassiert indes Lob vom 84-Jährigen.

HSV-Ikone Uwe Seeler erweist sich auch angesichts der verschobenen Machtverhältnisse im Hamburger Fußball als bekannt fairer Sportsmann. "Wenn St. Pauli es schaffen sollte, werde ich sie beglückwünschen. Dann hätten sie es ja auch verdient", sagte der 84-Jährige der Bild zu den Aufstiegsaussichten des derzeitigen Tabellenführers in der 2. Bundesliga. Sein Hamburger SV nimmt dagegen mit fünf Punkten Rückstand Platz sieben ein.

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"Es sieht zurzeit nicht gut aus bei meinem Verein. Der Fußball ist echt mau. So wird es niemals raufgehen, das kann nicht klappen", meinte der Vizeweltmeister von 1966. "Ich wäre schon sehr traurig, wenn es erneut mit dem Aufstieg nicht klappen sollte." Der HSV hatte in drei Zweitliga-Jahren den Aufstieg jeweils als Tabellenvierter verpasst.

Die Hamburger hatten nach einer ordentlichen Phase mit Siegen gegen den SV Sandhausen (2:1) und im Nord-Derby gegen Werder Bremen (2:0) zuletzt wieder enttäuscht. Sowohl gegen den 1. FC Nürnberg (2:2) als auch beim vorherigen Schlusslicht Erzgebirge Aue (1:1) reichte es jeweils nur zu einem Remis. "Heute haben wir scheiße gespielt, ganz ehrlich. Das muss man so sagen", räumte Trainer Tim Walter nach dem spät erkämpften Zähler gegen Aue ein. Den eigenen Ansprüchen läuft das Team damit weiter hinterher. Nun wartet nach der Länderspielpause mit Fortuna Düsseldorf der nächste Härtetest.