08. September 2020 / 07:39 Uhr

Nach Nations-League-Partie in der Schweiz: DFB-Star Ilkay Gündogan erklärt seinen TV-Wutausbruch

Nach Nations-League-Partie in der Schweiz: DFB-Star Ilkay Gündogan erklärt seinen TV-Wutausbruch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Ilkay Gündogan war nach dem 1:1 im Nations-League-Spiel in der Schweiz in Rage.
Nationalspieler Ilkay Gündogan war nach dem 1:1 im Nations-League-Spiel in der Schweiz in Rage. © imago images/Sven Simon
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Nach dem 1:1 in der Nations League gegen die Schweiz war Nationalspieler am "ZDF"-Mikrofon nach eigenen Aussagen "angepisst". Gegenüber der "Bild" erklärte Gündogan jetzt seine emotionalen Aussagen - und ruderte zum Teil zurück.

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Nach dem 1:1 in der Nations League in der Schweiz war Nationalspieler Ilkay Gündogan in Rage und fand im Interview mit dem ZDF kurz nach dem Abpfiff deutliche Worte für den Auftritt der deutschen Elf, die einmal mehr einen Vorsprung aus der Hand und ihren ersten Sieg im neuen Wettbewerb abermals verpasst hatte. Im Gespräch mit der Bild erklärte der Spieler von Manchester City nun, wieso er sich so aufgeregt hatte. "Ich war vor allem über die zweite Halbzeit so verärgert, dass ich etwas Dampf ablassen musste im Interview. Direkt nach Abpfiff war das natürlich dann noch mit vielen Emotionen verbunden", sagte der 29-Jährige.

Gündogan: Leichte Kommunikation bei Geisterspielen besser nutzen

Spekulationen darüber, dass die Spieler der DFB-Auswahl auf dem Platz zu wenig kommuniziert hätten, wies Gündogan aber zurück und erklärte derlei Mutmaßungen mit den Umständen der Coronavirus-Pandemie. "Die Debatte darüber, wie viel auf dem Platz gesprochen wird, gibt es auch nur so groß, da aufgrund der Geisterspiele jeder alles mitbekommt", betonte der Mittelfeldakteur. "Wir müssen den Vorteil der leicht verständlichen Kommunikation, wenn wir schon ohne Zuschauer spielen, aber dann eben auch besser für uns nutzen."

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Über den aus der Hand gegebenen Vorsprung hatte Gündogan am ZDF-Mikrofon gemosert: "Das hat komplett an uns selbst gelegen. Ich bin ein bisschen angepisst." Er ergänzte: "Das ist sehr ärgerlich und geht mir auf den Sack. Wir hätten das eiskalt durchspielen müssen. Ich weiß nicht, ob das eine Qualitätsfrage ist." Gegenüber der Bild ruderte er nun leicht zurück. "Eine Qualitätsfrage sehe ich nicht", sagte er: "Im Gegenteil. Wir stehen alle bei Topklubs unter Vertrag. Die Kritik war auch nicht gegen einzelne Mitspieler gerichtet. Wir müssen das im Kollektiv besser lösen - da nehme ich mich auch nicht heraus." Mit zwei Punkten aus den beiden Spielen gegen Spanien und in der Schweiz hat die DFB-Auswahl einen unbefriedigenden Start in die neue Nations League hingelegt.