08. November 2019 / 06:23 Uhr

Ilkay Gündogan "kann und will" wichtigere Rolle für Deutschland - Schweigen zum Salut-Eklat

Ilkay Gündogan "kann und will" wichtigere Rolle für Deutschland - Schweigen zum Salut-Eklat

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ilkay Gündogan zeigte zuletzt eine starke Leistung gegen Estland. Kann er im DFB-Team dauerhaft zum Führungsspieler werden?
Ilkay Gündogan zeigte zuletzt eine starke Leistung gegen Estland. Kann er im DFB-Team dauerhaft zum Führungsspieler werden? © Getty
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Bei Manchester City ist Ilkay Gündogan längst als Führungsspieler und Leistungsträger anerkannt. Im DFB-Team ist der 29-Jährige noch nicht der ganz große Star. Wird sich das ändern? Gündogan richtet sich mit einem Wunsch an Bundestrainer Joachim Löw.

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Ilkay Gündogan wünscht sich eine wichtigere Rolle in der DFB-Auswahl. „Ich sehe mich in einem Alter und in einer Position, in der ich mehr Verantwortung übernehmen kann und will“, sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City der dpa. Er wolle seine zuletzt starken Leistungen in der englischen Premier League auch „in der Nationalmannschaft bestätigen“.

Bundestrainer Joachim Löw nominiert am Freitag sein Aufgebot für den Abschluss der EM-Qualifikation am 16. November in Mönchengladbach gegen Weißrussland und drei Tage später in Frankfurt gegen Nordirland. „Genauso wie im Verein will ich hier ein wichtiger Teil des Teams sein und vorneweggehen“, sagte Gündogan, der gegen Estland zuletzt zum Matchwinner avancierte.

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Keine Aussage zum Wirbel um den Salut-Jubel

Der 29-Jährige hatte zuletzt für Wirbel gesorgt, als er und Teamkollege Emre Can ein Instagram-Foto vom Salut-Jubel türkischer Fußballer mit einem „Gefällt mir“ versahen. Der Jubel zeigt die Solidarität mit den türkischen Soldaten, die an der international verurteilten „Operation Friedensquelle“ gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien im Einsatz waren.

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Gündogan und Can hatten ihre Likes für den Salut-Gruß zurückgezogen und anschließend beteuert, dass sie keine politische Aussage treffen wollten. Zu dieser Debatte wollte sich Gündogan nicht erneut äußern. Der neue DFB-Präsident Fritz Keller hatte das türkischstämmige Duo gerade als "nicht unschuldig" am Wirbel bezeichnet. Das DFB-Team hatte sich zuvor mit den beiden Spielern solidarisiert.

Seine Karriere-Erfahrungen will er beim DFB-Team künftig verstärkt mit jüngeren Profis teilen. „Zu meiner Anfangszeit beim DFB war ich froh über jeden hilfreichen Ratschlag, der mir von den erfahreneren Spielern gegeben wurde. Das will ich stückweise zurückgeben“, sagte Gündogan.

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