05. Juli 2020 / 19:47 Uhr

Im Derby gegen Aue: U19 von Dynamo Dresden erreicht Sachsenpokal-Finale

Im Derby gegen Aue: U19 von Dynamo Dresden erreicht Sachsenpokal-Finale

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Ryan Don Naderi (Archivbild Mitte) ist gerade erst aus der U17 in die U19 aufgerückt und führte sich glänzend ein.
Ryan Don Naderi (Archivbild Mitte) ist gerade erst aus der U17 in die U19 aufgerückt und führte sich glänzend ein. © Archiv/Manig
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Das Team von Trainer Willi Weiße gewinnt das Halbfinale des A-Jugend-Sachsenpokals bei Erzgebirge Aue mit 3:0.

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Grünhain-Beierfeld/Dresden. Die U19 von Dynamo Dresden hat am Samstagmittag in Grünhain-Beierfeld das Halbfinale um den Sachsenpokal gegen den FC Erzgebirge Aue gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Willi Weiße besiegte die "Veilchen" im Stadion am Spiegelwald mit 3:0 (0:0) und zog damit ins Endspiel ein. Für die Schwarz-Gelben traf der zum 1. Juli aus der U17 hochgezogene Ryan Don Naderi doppelt, der schon bei den Profis mittrainierende Simon Gollnack steuerte den dritten Treffer bei.

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Die Dresdner hatten die Partie über weite Strecken gut im Griff: "Wir waren jederzeit spielbestimmend. Der Sieg war verdient. In der ersten Halbzeit haben wir noch drei, vier richtig gute Chancen liegen gelassen", erklärt Teambetreuer Heiko Pliscke. So wurde Gollnack u.a. einmal auf dem Weg zum Tor umgerannt: "Da hätte es Elfmeter geben müssen, aber es gab nur Abstoß", berichtet Pliscke. Nach der Pause hatten die Auer dann eine kurze Druckphase, Torwart Benjamin Böse musste einmal eingreifen, als die Erzgebirgler mehrere Ecken in Folge verzeichneten. Dann aber traf Naderi in der 54. Minute und erhöhte in seinem ersten Pflichtspiel für die U19 in der 84. Minute noch auf 2:0, ehe Gollnack in der Nachspielzeit im Strafraum erneut von den Beinen geholt wurde, aber diesmal einen Strafstoß bekam und diesen auch verwandelte (90.+1).

"Dass wir so viele Chancen versiebt haben, das lag unverkennbar an der fehlenden Spielpraxis der Jungs. Das hat man auch bei den Auern gesehen", bilanzierte Pliscke. Nichtsdestotrotz war man bei den Schwarz-Gelben hochzufrieden und freut sich nun auf das Finale am kommenden Wochenende. Wer am Sonntag um 11 Uhr in Leipzig-Abtnaundorf dann der Gegner ist, das wird erst am Mittwoch um 18 Uhr ermittelt, wenn im zweiten Halbfinale Borea Dresden und RB Leipzig gegeneinander antreten.

Dynamo: Böse - Schrewe, Hollenbach, Alagic, Kühn - Jiranek (61. David), Jacobi (68. Rothe) - Gollack, Saalfrank (86. Hink) - Naderi, Harres (77. Scharfenberg)