23. April 2018 / 12:09 Uhr

Im Keller wird gepunktet, Schunter und Holzland feiern Siege

Im Keller wird gepunktet, Schunter und Holzland feiern Siege

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bezirksliga: FC Schunter - VfL Wahrenholz.
Heimerfolg: Der FC Schunter (dunkle Trikots) besiegte den VfL Wahrenholz mit 3:0.
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Weg mit der roten Laterne! STV Holzland verließ durch das 2:1 beim SV Calberlah den letzten Platz, neues Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga ist der SV Barnstorf (1:1 gegen die TSG Mörse). Im Duell der Kellerkinder besiegte der FC Schunter den VfL Wahrenholz mit 3:0. Starke Reaktion auf die Ergebniskrise: Nach zwei herben Pleiten gewann der FC Wolfsburg beim TuS Neudorf-Platendorf mit 5:1. Zudem siegte die FSV Adenbüttel/Rethen gegen den TSV Germania Helmstedt mit 2:0.

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SV Calberlah – STV Holzland 1:2 (0:0). Irre! Holzland gewann mit einem Rumpfkader. Ein Vater dieses wichtigen Sieges im Abstiegskampf war ausgerechnet Robin Günther, der bis Oktober selbst noch STV-Coach war und nun als Spieler aushalf. „Zu Beginn hatten wir sogar noch zwei Verletzungen, wollten aber unbedingt diese drei Punkte. Jeder hat sich für den Verein zerrissen“, so Günther. Bei Calberlah gab Timo Plotek nach langer Verletzung sein Comeback, zudem wurde Oldie-Keeper Jörg Möllring als Feldspieler eingewechselt.

SVC: P. Korsch – Herzer, Theuerkauf (55. Plotek), Karwehl (83. Möllring), Linke – von Spiczak-Brzezinski, Wagenmann, Hernier (46. Agullo-Stolz), Ahrens – M. Plagge, J. Plagge.

STV: Heinemeier – Stendel, Schütt, D. Dörries, Giesecke (65. Günther) – L. Dörries, Schultz – Drewitz, Vogel, Drexler (24. Mollenhauer) – Dornfeld (35. Funke).

Tore: 0:1 (46.) Funke, 1:1 (56.) Drewitz (Eigentor), 1:2 (81.) Vogel.Gelb-Rot: Vogel (Holzland/85.).

SV Barnstorf – TSG Mörse 1:1 (0:1). Mörse kam in einer nur selten hochklassigen Partie durch eine Ecke zum 1:0, „aber das hat uns keine Sicherheit gegeben“, so TSG-Trainer Marco Ament. Nach der Pause fiel der Ausgleich: Barnstorfs Robin Robe wurde an der Strafraumkante von Mörses Marcel Poguntke gefällt – Freistoß und Gelb. „Wir hätten uns über Rot nicht beschweren können“, gab Ament zu. Den fälligen Standard verwandelte der Gefoulte direkt, zur Freude von Vater und Trainer Jörg Robe: „Der Fußballgott war auf unserer Seite.“ Nach dem 1:1 kam von beiden Teams nur noch wenig. „Ein gerechtes Remis“, befand Jörg Robe. „Wir haben wieder einen Punkt im Abstiegskampf geholt, sind nach einem Rückstand zurückgekommen – ich kann nur zufrieden sein.“

SV: R. Lindemann – Lemme, N. Lindemann, Ogus, Paul – Massold, Piepers, Joseph (67. Dyck), Grossegger (78. Karambiri) – Robe (89. Matzke), Staniczek.

TSG: Loock – Hoffmann, M. Poguntke, Michalski, Gritzka – Schulze, Funicelli (75. Przybylek) – Hampel, N. Poguntke, Simic (82. Muradyan) – Zick.

Tore: 0:1 (28.) M. Poguntke, 1:1 (55.) Robe.

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TuS Neudorf-Platendorf – FC Wolfsburg 1:5 (1:3). Beflügelt von zuletzt fünf Siegen aus sechs Spielen begannen die Gastgeber stark. „Neben dem 1:0 hatte Platendorf noch zwei, drei Hochkaräter“, gab FC-Trainer Jim Fack zu. „Mit dem Elfmeter, der zum 1:1 führte, war unser Spielfluss aber auf einmal weg. Wir haben den Zugriff komplett verloren“, ärgerte sich Platendorfs Co-Trainer Björn Schrader. Fack glücklich: „Die Jungs haben aus den vergangenen beiden Spielen gelernt, Mut und Wille waren zurück.“

TuS: Jacob – D. Gökkus, Lippke, Altmis, Hoffmann – T. Gökkus, E. Gökkus – Jansen (56. Schrader), Schuster, Erciyas – Sening.

FC: Spelly – König, Lorenz, Treitl, Mahouachi – Becker – Sgaier, Nemmaoui, Gildenberger (71. Kuyucu), Schkurin (66. Spanu) – Muradyan (61. D. Kamieth).

Tore: 1:0 (9.) Erciyas, 1:1 (34.) Gildenberger (Foulelfmeter), 1:2 (37.) Muradyan, 1:3 (43.) Schkurin, 1:4 (61.) Schkurin, 1:5 (69.) D. Kamieth.

FSV Adenbüttel/Rethen – TSV Germania Helmstedt 2:0 (0:0). Einmal mehr unterstrich die FSV eindrucksvoll, dass sie auch ohne zahlreiche Stammkräfte gut in Form ist. „Wir waren von Beginn an im Spiel. Ein 0:0 wäre ein Unentschieden gewesen, das wir nicht wollten“, so Adenbüttels Trainer Marvin Homann. Also erhöhte sein Team in der Endphase den Druck – und wurde dafür belohnt: Durch ein Freistoßtor von Jannik Bruns und einen 40-Meter-Hammer von René Martel kamen die Gastgeber zum „verdienten 2:0-Sieg“, freute sich Homann.

FSV: Freitag – Heuser, Feddersen, Marius Homann, Heuer – Christ, Bruns – Schade, Gottschlich (69. Martel), J.-N. Homann – Zimmermann.

Tore: 1:0 (82.) Bruns, 2:0 (90.+2) Martel.

FC Schunter – VfL Wahrenholz 3:0 (2:0). Für beide Teams ging es im Abstiegskampf um Big Points, „doch Schunter wollte den Sieg mehr“, so der verletzte VfL-Kapitän Chris Hartmann. Die Gastgeber waren von Beginn an spielbestimmend. „Wir haben einen ruhigen, sachlichen Ball gespielt“, freute sich FC-Trainer Klaus Fricke. Aber: „Wir hätten den Sack früher zumachen können. Mit jeder Chance, die wir ausgelassen haben, hat Wahrenholz etwas Oberwasser bekommen.“ Am Ende gewann Schunter aber hochverdient. „Das war zu wenig. Wir hatten als Kollektiv einen schlechten Tag“, so Hartmann.

FC: Timmerhoff – Abraham, Huhnholz, Westphal, H. Gerhardt – Jenkner (76. Ommen) – Winter (84. Claus), Osumek, Belfort, Gadiaga – Pingel (88. Neudorf).

VfL: Herz – Müller, Soika, K. Kutz, D. Schmidt – J. Koch, Reitmeier – Garz (59. Evers), Jfeily, Schön (73. H. Camehl) – L. Koch.

Tore: 1:0 (33.) Pingel, 2:0 (42.) Winter, 3:0 (73.) Abraham.

Für beide Teams ging es im Abstiegskampf um Big Points, alle drei blieben beim FC Schunter.

Bezirksliga: FC Schunter - VfL Wahrenholz. Zur Galerie
Bezirksliga: FC Schunter - VfL Wahrenholz. ©
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von Pascal Mäkelburg und Lennart Pankau

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