11. September 2020 / 21:12 Uhr

IM LIVETICKER: Jena will eklig und mit Quäntchen Glück die Minimalchance gegen Bremen nutzen

IM LIVETICKER: Jena will eklig und mit Quäntchen Glück die Minimalchance gegen Bremen nutzen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Regionalligist Jena ist gegen Bremen natürlich in der Außenseiterrolle.
Regionalligist Jena ist gegen Bremen natürlich in der Außenseiterrolle. © Getty Images
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Für den FC Carl Zeiss Jena ist es - erst einmal - das Spiel des Jahres. In der ersten Runde des DFB-Pokals erwarten die Thüringer am Samstag ab 20.45 Uhr den SV Werder Bremen. Die Rollen sind beim Duell Regional- gegen Bundesligist klar verteilt. Doch der Gastgeber glaubt, ein Mittel gegen den Favoriten gefunden zu haben. Alle Infos zur Partie gibt's im SPORTBUZZER-Liveticker.

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Jena. Eigentlich hat der FC Carl Zeiss Jena in der ersten Pokal-Runde gegen Fußball-Bundesligst Werder Bremen keine Chance. Doch in der Rolle des Außenseiters fanden sich die Thüringer schon oft wieder und sorgten doch immer wieder für Sternstunden im Pokal. So erreichten sie als bisher einzige Mannschaft aus den neuen Bundesländern viermal das Viertelfinale.

„Um die Minimalchance zu bekommen, brauchen wir neben einem starken Auftritt auch das nötige Quäntchen Glück, während Werder mal einen schlechten Tag erwischen muss“, sagte Jenas Trainer Dirk Kunert. „Wir wollen eklig sein gegen den Ball, müssen noch disziplinierter und konzentrierter sein als sonst schon. Das wird die Basis sein.“ Allerdings plagen den FC Carl Zeiss Verletzungssorgen. Stürmer Vasilios Dedidis fällt aus, hinter den Einsätzen der angeschlagenen Pasqual Verkamp und Theodor Bergmann stehen noch Fragezeichen.

Das große Ziel bleibt auch in Corona-Zeiten das Finale im Berliner Olympiastadion am 13. Mai 2021. Doch der Weg ist weit. Die zweite Runde (22./23. Dezember) wird am 18. Oktober (18 Uhr) ausgelost. Außerdem geht es um viel Geld. In der vergangenen Saison bekamen alle Teilnehmer der ersten Runde jeweils 175.500 ausgeschüttet. Pokalsieger FC Bayern kam am Ende auf Prämien von über zehn Millionen Euro.