14. Mai 2021 / 19:13 Uhr

Im Nachholspiel: Turbine Potsdam empfängt Eintracht Frankfurt

Im Nachholspiel: Turbine Potsdam empfängt Eintracht Frankfurt

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
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Hatten im Hinspiel in Frankfurt allen Grund zum Jubeln: Die Spielerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam. © Saskia Nafe
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Frauen-Bundesliga: Mit einem Sieg oder einem Unentschieden im Heimspiel am Sonntag würde die Mannschaft von Trainer Sofian Chahed wieder auf den vierten Platz in der Tabelle klettern.

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Nachholspiel in der Frauen-Fußball-Bundesliga: Dort empfängt der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag (14 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion) Eintracht Frankfurt. Die Begegnung sollte bereits vor einer Woche stattfinden, musste aufgrund eines positiven Coronafalls bei den Hessinnen aber abgesagt werden. „Wir gehen das Spiel wie vor einer Woche an: Wir wollen die drei Punkte natürlich in Potsdam behalten“, gibt Turbine-Trainer Sofian Chahed die Marschroute aus. "Kurzfristige Absagen sind nie optimal und bringen einen aus dem Rhythmus. Wir werden aber das Beste daraus machen und haben im Training versucht, die Belastung dementsprechend zu steuern."

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Wie beim 1:0-Hinspiel-Erfolg erwartet er ein „umkämpftes Spiel, in dem es vor allem auf das Gewinnen der zweiten Bälle ankommen“ wird. Personell kann er auf einen "breiten Kader" bauen. Mit einem Sieg oder einem Unentschieden würden die Turbinen in der Tabelle wieder auf den vierten Platz, den mit einem Zähler Vorsprung aktuell Bayer 04 Leverkusen belegt, klettern. Auf der anderen Seite droht bei einer Niederlage das Abrutschen auf den sechsten Platz.

In Bildern: Turbine Potsdam gewinnt Klassiker in Frankfurt.

Turbine Potsdam gewinnt Premierenduell mit Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0) und festigt Rang 3 in der Frauenfußball-Bundesliga. Die eingewechselte Gina Chmielinski erzielte in der 76. Minute das Tor des Abends im Stadion am Brentanobad. Zur Galerie
Turbine Potsdam gewinnt Premierenduell mit Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0) und festigt Rang 3 in der Frauenfußball-Bundesliga. Die eingewechselte Gina Chmielinski erzielte in der 76. Minute das Tor des Abends im Stadion am Brentanobad. © Saskia Nafe

Dass die Frankfurterinnen nach ihrem positiven Coronafall groß geschwächt sind, erwartet er nicht. "Wie wir gehört haben, mussten wohl nur ein oder zwei Spielerinnen in Quarantäne. Es wird also wie im Hinspiel eine schwere Aufgabe, die wir für uns entscheiden wollen", sagt der ehemalige Bundesligaspieler von Hertha BSC und Hannover 96. Im Hinspiel gelang der eingewechselten Ludwigsfelderin Gina Chmielinski nach 76 Minuten der entscheidende Treffer in der Main-Metropole.

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